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Kiefernrinde & Pingipung

Ich entdecke derzeit die neue Nachbarschaft – eine neue Welt! – So Naheliegendes kann so aufregend sein. Streicheltiere, verwunschene Pfade, Gärten und Kröten, Stillgelegtes, Stillstehendes, Tümpel, einsame Parkbänke, Wildschweine, Wildvögel. Und ja: ich lebe noch in Berlin. Haben gestern am Schlachtensee unter Hunderten einen schattenspendenden Baum gewählt und ihn in müßiger Sonntagslaune seiner Beschaffenheit exploriert. Der Baum war eine Kiefer und seine Rinde ist ein zauberhaftes waberndes Puzzle aus ineinandergesteckten Wubbelwabenstücken. Das ausgeklügelteste Parkettstecksystem. Habe gleich mal ein paar Teilchen eingesammelt, um etwas daraus zu machen und dabei in meiner Naivität vermutlich ganze Kolonien Kleinstlebewesen zerstört. Außerdem schauen wir sehr viel in den funkelnden Nachthimmel, wenn er sich denn zeigt während dieses verregneten Sommers. Ich habe auch schon meine eigene Theorie WARUM es diesen Sommer besonders viel bewölkt ist. Es ist anzuraten einfach mal hoch zu blicken und sich dann wundernd zu wundern. Und jetzt einen schönen Montag samt Woche – hört mal wieder Pingipung, weil einfach immer etwas Überraschendes dabei ist:

Weibischer Zwischenfunk

Das Beitragsbild ist von Auguste Renoir. Ich habe es auf meinen Risographen gelegt und neonpink kopiert. Dann gelbe Punkte darüber. Man denke dabei an Sommersprossen. Oder Yayoi Kusama. Yayoi lebt in einer Psychiatrie und malt Punkte. Bzw. Strukturen. – Muster. Dann denke man an Stigmata. An Schandflecken. Oder an mit in gewissen gesellschaftlichen Verhältnissen auftretenden Geschlechterrollen. Manchmal leide ich sehr darunter eine Frau zu sein. Insbesondere an den Tagen, in denen sich mein Körper fortpflanzen will und noch viel mehr an den Tagen seiner Enttäuschung. – Und dann noch an all den Tagen, in denen mir einmal mehr klar wird, wie wenig von Frauen erwartet wird – bzw. wie wenig ihnen zugetraut oder anvertraut wird, bzw. welch ein großer Mangel an gesellschaftlich verinnerlichter Wertschätzung für all die weiblichen Fähigkeiten und Potentiale herrscht. Eine um sich greifende Ablehnung von Sensibilität – ein Trauerspiel. – Und wie sehr diese Haltungen auf die Frauen (und auch Männer!) abfärben: ich könnte bisweilen darunter verzweifeln. Aber ich habe keine Lust. Ich habe keine Lust zu verzweifeln. Ich habe auch keine …

Sommer. Techno. Bald. Nicht im Wald.

Ich bekomme so viel mit, aber will nicht mitbekommen. Alle sollten mal öfter in die Luft schauen, als in die Chronik. Mache ich immer öfter. (Oder auch mal an die Wand, ohne Tapeten, hahaha.) Mal den anderen zuhören. Und machen. Hier ist Zeit zum Tanzen nächste Woche auf der Fusion. Vorfreude. Und ich hoffe ich packe es. Vielleicht werde ich die persönliche Wende einleiten. Muss nur noch ein paar Kleinigkeiten durchstehen… Dann das Große. Gerichtstraße gelegentlich. Ihr versteht mich, hoffentlich. Ist oke, wenn nicht. #techno Foto: am See. (Mit wichtigen Utensilien.)

Tag der Poesie (Symphonie der Großstadt)

  Heute ist der Tag der Poesie und weil ich Arne aus der Nachbarschaft so gut kenne (und seinen Verlag) habe ich mich gerne dazu bereit erklärt zum ersten Mal offiziell Poesie zu schreiben. Für die Symphonie der Großstadt. Und wie schön es ist zu schreiben. Es geht so schnell. Aus dem runden Kopf heraus. Kreisende sinnlose und sinnvolle Gedanken. Hier meine Montagskugel:

Gute Gebote

Aus dieser Welt für diese Welt: einfache gute Gedanken, die jeder schonmal gedacht hat, die man nie genug denken kann: #1 EMBRACE NATURE #2 PRAISE PEOPLE #3 LOVE YOURSELF #4 EAT GOOD FOOD #5 BELIEVE IN ART & CREATIVITY #6 MAKE OR LISTEN TO MUSIC #7 DANCE (Von Anna für Euch.) Hier auch klicken, um auf schicke Weise Freundlichkeit zu fördern. Die Erde ist ja schließlich dunkel genug die Hälfte der Zeit. Edit: #8 PRACTICE

Slow Motion

Ich hoffe Ihr alle verfolgt fleißig meinen Instagram-Feed, denn zum bloggen komme ich tatsächlich nur noch selten. So schade. Letzte Woche habe ich meine Sommerfilme entwickeln lassen und schwelge in Erinnerungen an warme Tage mit den Lieben. Es gibt viel zu tun und die Baustellen sind fruchtbar. Bald gibt es wieder Neuigkeiten und wunderschöne Fotos  aus dem Studio. So long – bleibt gesund und denkt an die Vitamine. Hier Fotos:

Ein Stapel Gedrucktes

In meiner Küche habe ich zu Beginn des Sommers einen Wintergarten eingerichtet. Man erkennt diesen nicht als solchen, aber der Titel gefällt mir so gut. Im Sommer nannte ich meinen Wintergarten Balkon. Da steht ein altes hässlich gepolstertes 2-sitzer Sofa vor dem Fenster und die Sonne scheint drauf. Auch die Pflanzen fühlen sich wohl. Jedenfalls seitdem ich diese Ecke in meiner Wohnung eingerichtet habe, stapeln sich dort meine Bücher und Magazine und das Erstaunliche daran: ich komme tatsächlich zum Lesen. Kreuz und Quer. Und auch wenn ich selber gerne Worte über diese Welt verlieren würde in der ich lebe, so möchte ich doch die vielen guten Titel nicht missen, die es da für uns zu kaufen gibt. Es folgen – passend zur dunklen Saison: Lesetipps! (Oder eine Auskunft darüber, womit ich mich zurzeit beschäftige.)

Was ich so treibe (privat)

Zurzeit bereite ich mich vor. Auch wenn ich nicht weiß, auf was. Ich habe ein vereinnahmendes „Sich vorbreiten“-Gefühl: ich schlafe viel, ich esse gut, ich arbeite, ich (er)lebe. Ich konsumiere. Ich informiere mich und sauge auf. Ich schone meine Energie und versuche mich nicht stressen zu lassen. Sehr bewusst. Ich hätte es nicht gedacht, aber nach dem 30. Geburtstag vergeht die Zeit schneller, als vorher. Mir kam zu Ohren, dass sie mit jedem Jahr schneller wird. – Und vielleicht bereite ich mich ja darauf vor: auf die schnelle Zeit, in der ich mich gleichzeitig langsam aufhalten kann. Ich bin ein bißchen älter geworden, seitdem ich begonnen habe meinen Blog zu führen. (Es verging der 7. Blog-Geburtstag.) Ich bin womöglich noch nachdenklicher, als vorher schon. Vielleicht tanze und albere ich ein bißchen weniger. Aber ich bin nicht unzufriedener. Eher beschäftigter. Mit meinen diversen Projekten und Menschen. Weil ich nicht vergessen möchte zu teilen, findet ihr hier ein paar fotografische Einblicke in was passiert und im Anschluss fröne ich weiter den Vorbereitungen. Damit ich ganz bald wieder …

Studiofunk

Da ich nur endlich mal wieder ein paar Fotos vom Studio posten möchte, fällt mir nicht ein, was ich dazu schreiben kann. Dann hilft meistens drauf los. Wenn der Herbst und Winter dann wieder die Stadt regieren, haben zumindest wir im Studio mit viel Grünpflanzen und einer gemütlichen Innenraumatmosphäre vorgesorgt. Hehe. In den nächsten Tagen / Wochen kommen noch mehr Farben und Muster hinzu. Auch in Form von Stoffen. Das zeigen wir dann auch nochmal mit knackigen Texten untermalt. Aber nicht zu vergessen: es ist schon jetzt sehr schön hier. Gedankt sei allen, die daran beteilgt waren, dass es so wurde. Click & Click