Alltägliches, Gedanken, Persönliches
Kommentare 2

Mein Blog

Dieses Jahr werden es 10 Jahre.
Mit meinem Blog.

Dafür fehlen mir die Worte.
Im wahrsten Sinne des Wortes.

Es gibt hier nicht mehr viel zu schreiben.
Denn es wurde und es wird über alles schon geschrieben (werden).

Darüber denke ich als (Ex-) Social Media  und Blog begeistere Person zurzeit ziemlich viel nach.

Denken ist etwas anderes als Schreiben.
Darum schreibe ich hier nicht.

Außer jetzt! 😋

Ich habe mich nie dazu entschieden meinen Blog zu monetarisieren (welch ein schönes Internetwort) und mein Leben zu einer Projektionsfläche zu machen. Ich habe mir nie eine eindeutige Online Identität erschaffen. (Mit der ich mich – oh Freude – jetzt nach 10 Jahren vielleicht nicht mehr hätte identifizieren können.)

Trotzdem ist mein Blog noch da.

Ich habe es mir mit meinem Bloggerinnendasein immer sehr einfach gemacht:
ich habe meinen Blog nie besonders wichtig genommen.
Und darum ist er nicht wichtig.

So einfach ist das.

So einfach ist es, etwas zu Schreiben, was nicht wichtig ist. 😎

Aber selbstverständlich ist mir sehr Vieles wichtig!
Gewissermaßen auch dieser Blog.
Das heißt allerdings nicht, dass es oder er für Andere wichtig ist – oder sein sollte.
Ich will nicht den Eindruck erwecken, als ob irgendetwas, was mir wichtig vorkommt, für irgend jemand Anderes auch wichtig sein sollte.
Das ist es nämlich nicht.
Darum ist mein Blog nicht wichtig.
Und das meine ich ungefähr so, wie mit den Baustellen.

Ich habe ganz Vieles mittlerweile ganz gut verstanden – und dazu gehören auch die Sozialen Medien. Ob sie mir noch wichtig sind, so wie früher?
Ich denke nicht mehr.

Jetzt schreibe ich.
(Weil es lustig ist.)
(So, wie kneten.)

Auch die Stadt verstehe ich übrigens mittleweile ein bißchen besser, bzw. überhaupt gar nicht mehr. Warum Urbanität so verherrlicht wird: das ist mir mittlerweile schleierhaft. Wer hätte das gedacht? – Ich jedenfalls nicht. 😅 – Es sollte sich meiner nicht so wichtigen Meinung nach eigentlich viel mehr darüber ausgetauscht werden, wie wir urbane Ballungsräume am Besten wieder abschaffen können. Zum Wohle des Menschen. Aber dazu kann man bestimmt an anderer Stelle etwas Besseres lesen.

Darum denke ich jetzt weiter über andere Dinge nach. Zum Beispiel über Küchen, und wie man sie baut.

Ich bleibe entrückt.

Auch von diesem Blog.

Bis bald vielleicht,
Eure Anna

 

Bildnachweis: Eines Weibes Haupt – Rawpixel

2 Kommentare

  1. ich wollte erst ganz viel schreiben – aber ich reduziere es jetzt mal auf das wesentliche:

    viel spaß beim küchebauen!

    *hanna

    • Liebe Hanna, es hat mich sehr glücklich gemacht, dass Du fremdes Wesen die ganze Essenz dieses Textes verstanden hast. 😅 Danke dafür. Vielen Dank.
      Alles Schöne zu Dir, ich hoffe es erreicht Dich hier!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.