Alle Artikel mit dem Schlagwort: text

Gedanken zur Mode und meiner Garderobe

Günstige Umstände haben mich gestern unverhofft auf die Hive-Konferenz verschlagen. Dort traf ich auf ein paar bekannte Gesichter und begegnete auch Neuen. Schön wars. Ich möchte mich nicht umfassend zum Anlass äußern. Im Großen und Ganzen war es einfach nett und weiblich dominiert. Lieblich sogar…bluminrosig… – Ihr wisst, wie ich es meine. Am Besten gefallen hat mir daher der Beitrag von Jana Ahrens (Plique) und ist mir Anlass genug, um hier ein paar Gedanken zu den von ihr angesprochenen Themen zu äußern.

Arbeiten im ernst

…Es ist schon ein bißchen länger her, dass es geschah, aber ich wollte Euch – meine lieben Blogleser – auch mal wissen lassen: meine Tür ist seit ein paar Wochen unpassenderweise Pistaziengrün (Glow-in-the-dark-Grün) und an der Eingangstür steht das Desiderata.Mein Lieblingskompliment ist derzeit „Schöner Spruch“, von diversen Figuren aus der Nachbarschaft.(Ist ja auch n Spruch ;)Hinzu kommt hoffentlich noch eine glitzernde Eisfahne.Und eine BLINKende Neonreklame.Damit wirklich niemand mehr weiß, um was es hier geht.(Verwirrung mit Stiften) Die Blog-Pause setzt sich vielleicht noch etwas fort – vielleicht auch nicht. Es stehen einige Dinge an, im Hintergrund ist Dauer-Baustelle.Folgt UNS gerne auf Facebook, für Instant-News. Home Ghetto Home.

blinkie back

…Die Natur berührte mich, den halbkranken Bürger, der in den Stadtmauern fast erstickt war, so stark, weil ich mit einem Male nach Italien versetzt worden war. Dostojewskijs Weiße Nächte (umgeschrieben)… leute,ich war im u r l a u b.in der wildnis.mit einem male. wer erinnert sich noch an diesen post?dort war ich. peschici zaiana. villa fantasma! mamma mia!wieder danke danke: simon. die schöneren fotos schlummern noch auf film.bald. erholt zurück.ein haufen arbeit wartet hier :(hallo blogosphäre.hallo 2013.schön wirds mit dir.gewiss. …Ich saß und knackte an Papageiennüssen und war schon bis zur dreißigsten gediehn – da hab ich plötzlich daran denken müssen: was macht wohl jetzt, im Augenblick, Berlin? Tucholskys Place des Vosges (umgeschrieben)

vom suchen und scheitern und trotzdem weitermachen

…es kann sein, dass es bald grossartige neuigkeiten gibt. vielleicht auch nur artige neuigkeiten. jedenfalls, ins blaue gesprochen, hier tut sich so manches. wens interessiert. wichtige entscheidungen werden getroffen. und bald ist wieder alles anders. und vielleicht klappts. und vielleicht auch nicht. und ich rede wirr. und ich hoffe jemand kann drüber lächeln.ich hab euch alle lieb. und ich möchte mit jedem von euch kaffee trinken und kuchen essen und bier trinken. habt geduld mit mir. bald. schaut, wie wir hier kaum noch zu schlaf kommen in dieser stadt. weil wir nur noch arbeiten und feiern. we got the power, wa? (ich mag dran glauben) ciao und bisbald!…it may be that there are great news soon. and maybe just like news. in any case, speaking into the void, there are happening so many things. important decisions are made. and soon everything is different. and perhaps it’s working out. and maybe not. i talk confused. and i hope someone can smile about it.i love you all. and i would like a coffee with each of you …

fcm #40 #41

Foto: ‚Doc #pain‘ von illleeeegal / photocase.com …Ich habe heute über 3 Stunden im Wartebereich eines Amtes verbracht: für eine Formalität, die innert 30 Sekunden abgeschlossen war. – Kann Ineffizienz im bürokratischen System besser erfahrbar gemacht werden!? Ich glaube nein. Aber ich will mich nicht beschweren, schliesslich sind diese Momente die wahren und seltenen in denen ich wirklich Zeit, Ruhe und die nötige Konzentration zum Lesen habe. Und hiermit ordne ich mich selbstmächtig dieser Gruppierung zu:  „Cité par projets“  (…)>>In einer „Cité par projets“ muss man dem Zugang zu „Grösse“ alles opfern, was der Verfügbarkeit im Weg stehen könnte. Wer „Grösse“ zeigt, lehnt Projekte ab, die ein ganzes Leben dauern (Eine Berufung, einen Beruf, eine Ehe, etc.). Er is mobil. Nichts darf sein Fortbewegen unterbrechen. Er ist ein Nomade. Die Forderung nach Leichtigkeit setzt das Ablehnen von Stabilität, Verwurzelung, Bindung an Personen und Dinge voraus. Dem Besitz zieht er das vor, was den Zugang zur Freude an Dingen ermöglicht, etwa das Mietverhältnis. Aus denselben Gründen lehnt er auch institutionelle Verantwortung ab, die seine Mobilität beeinträchtigen …

P U N K

…SIE KOMMEN IN DER NACHT, KREUZEN IN IHREN UNIFORMEN UND MIT IHREN TÄNZEN DURCH DIE FEUCHTEN STÄDTISCHEN STRASSEN. WANDERN UMHER, WAHNSINNIGE WOCHENENDLIEBHABER – ZUM STEREOSOUND VON BEFREIUNG. SIE KOMMEN ALS ZEUGEN, ZUSCHAUER UND TEILNEHMER. VERRÜCKT, WILD UND BETRUNKEN VOR LIEBE ZU GERÄUSCHEN. DIE LAUTSPRECHER EXPLODIEREN UND WIR WERDEN GEBLENDET VON EINER WAND AUS SOUND, SCHREIEN UND BEATS. DIE BEWEGUNG STRÖMT DURCH DEN RAUM, WENN DIE AUF DER BÜHNE FLIEGENDE BAND AUF FEUER IST. NAIV UND SCHÖN. ERNST UND NARBIG NOCH DAZU. DER MAGERE, WEIBLICH AUSSEHENDE SÄNGER BERÜHRT SEINE LIPPEN. EIN SIGNAL, EINE GESTE DER KOMMUNIKATION UND DES AUFSTANDS. WISSEN FLIESST WIE WASSER, UND DER NEUE NAME – DIESER NEUE BEGINN – IST WIE DIE KUGEL MIT DER KENNEDY ERMORDET WURDE: UNBARMHERZIG UND HART. 2000 JAHRE VON VERSAMMLUNG VERGEHEN ZU RAUCH MIT EINEM SCHLAG DER BRENNENDEN GITARRE, DIE BEHUTSAM GEHALTEN WIRD, ALS WÄRE SIE EIN KIND. WEIL SIE ES HEUTE NACHT IST. DER BEAT HYPNOTISIERT, WIE DIE HITZE GEFÜHLT WIRD – UND WIR ALLE WISSEN, DASS REVOLUTION SICH NIE LEBENDIGER ANFÜHLTE. DER DRUMMER SCHAUT ÜBER DIE …

poor

…i’m a fighter, fighter godi’m a soldier on that roadi’m a fighter, a nice nice fighteri’m a soldier on that roadyou can bring me the reaperbring me the lawyeri’m a fighter, i’ll take em onyou treat me like a killeri ain’t hate ya. seht ihr, es blinkt noch ^^um ehrlich zu sein.ich kämpfe dieser tage um mein leben – wie man das als moderner mensch so tun kann. ich schwitze, ich blute, ich heule, ich fluche. ich leide, sehr. musste quasi wieder bei 0 anfangen. mit nichts in der tasche ausser einem masterzeugnis. davon kann man sich nich viel kaufen, geschweige denn eine wohnung finden. aber. fragt mich nicht wie, ich komme voran. weil ich es sosehr will.(ein monat mietfrei und ich mache aus einem drecksloch ein zuhause.) liebes zürich, ich vermisse euch sehr. …you see – it’s still blinking ^^ to be honest.i’m fighting for my life these days – in the way how to do this as a modern human being. i sweat, i bleed, i cry, i moan. i suffer – very …

kunst

…szenen aus der kunsthochschule weissensee diplom malerei bildhauerei meisterschüler ausstellung im juli 2011 in den sehr tollen uferhallen in berlin wedding. naaaaa, und welches plakat ist das schönere: DIESES oder UNSERES von der zhdk?! (achtung, ironie.) vielleicht muss man einen rückschritt wagen, um den fortschritt herauszufordern. …perhaps, one should dare to take some steps backward to challenge the improvement.

Gesindel

…„Das stark abwertende Wort Gesindel bezeichnet im modernen Sprachgebrauch pauschal Personen, denen sich der Sprecher moralisch und/oder in der sozialen Ordnung übergeordnet sieht und denen aus Sicht des Sprechers unkultivierte oder asoziale, möglicherweise auch kriminelle Verhaltensweisen zugesprochen werden. Es wird daher für verschiedenste Personenkreise, von Ausländern über Personen ohne festen Wohnsitz, Arbeitslose und Personen ohne geregeltes Einkommen bis hin zu Personen, die wegen Armut nicht den gesellschaftlichen Sollvorstellungen entsprechen, verwendet.“ aus Wikipedia