Monate: März 2013

Sofa

Ferdinand Uptmoor …Vergangenes verlängertes Wochenende besuchte mich mein ehemaliger Schulkamerad Ferdi. (Wir bestritten gemeinsam das Abitur 2004.) Während der letzten Jahre hat er sich voll und ganz der Kunst gewidmet – an Hochschulen und Meisterklassen in Münster, Wien und Paris. Und natürlich ward er hier vor Ort von mir genötigt, den Risographen auszuprobieren. Ha. – Ich jetzt stolze Besitzerin von diesem gemusterten Sofa. (Ein anderes als Montag erwähntes. – Es entstand am Montag.) (Gelb mit Textmarker.)

liebe theaterfreunde

…ich empfehle euch das theaterstück ‚schwarztaxi inside‚ am centraltheater leipzig. gemacht von freunden für euch. wir redeten viel. und ich sah auch den schneesturm. am theater gibt’s keine laser-gehälter. und wenn der übergang mal nicht stimmt, dann macht man die nebelmaschine an. behinderte schneeflocken. auch machte ich einen swing anfängerkurs, und übernachtete auf meinem zukünftigen sofa. also, ich habe ein paar tage nicht gearbeitet. (nicht wirklich.) war das schön. happy new week!

studio wochenbericht

…– marco terre hat neue visitenkarten, dank unserem risographen – jo-nanda kam für 2 tage zum arbeiten vorbei– ich bereite mich aufs malen vor– im studio wird umgebaut und noch ein gedanke:wenn das jahr 365 tage hat statt 360 ist doch klar, dass dauernd etwas aus dem gleichgewicht gerät. wochenende!!!

Gute Nacht Geschichte

…Ich hatte einen Traum in der Nacht vom 14.05. auf den 15.05.2010 und hielt ihn fest (wie ich das manchmal so tue). Gestern Nacht las ich Ihn, aus Zufall, und musste dabei an vorangehende Passage aus den Weißen Nächten denken. (Die ich diesen Winter las.) Hier ist der Traum:Ich treffe viele Menschen, wir feiern, haben Spaß, trinken – ein bißchen zu viel. Die Stimmung kippt, es wird düster. Ich unterhalte mich mit einem asiatischen Mädchen. Sie erzählt mir von einem ganz besonderen Tag an einem ganz speziellen Ort: einer Lichtung in einem Wald, nahe ihrer Heimat. Einmal im Jahr – mitten im Winter – wenn es draußen eisig kalt ist, bräche dort für einen Tag der Sommer aus. Nur einen Tag. Es sei dann plötzlich so heiß, dass Schnee und Eis unglaublich schnell zu schmelzen begännen. Und alle Menschen, die um diesen Ort wüssten, strömten dorthin und feierten ein großes Fest. Es solle unerklärlich schön sein – wie in einem Märchen. So erzählt sie mir. Es gäbe sogar Bäume dort, die nur an diesem einen …

Weiße Nächte

Sie erinnert unwillkürlich an ein kränkliches Mädchen, das man zuweilen voll Mitleid anschaut und zuweilen mit besorgter Liebe, und häufig gar nicht mehr bemerkt, das jedoch dann plötzlich auf einen Augenblick völlig unerwartet und unerklärlich so wunderschön wird, daß ein jeder erstaunt und hingerissen sich unwillkürlich fragt: welche Kraft es wohl sei, die jetzt wie ein Feuer aus diesen sonst so traurigen und versonnenen Augen blitze? Was es wohl gewesen sein möge, das jetzt das Blut in diese blassen und eingefallenen Wangen getrieben habe? Und warum wohl diese zarten Gesichtszüge jetzt so voll Leidenschaft wären? Warum die Brust so tief atme? Und was wohl der Grund gewesen, der so urplötzlich auf dem Antlitz des armen Mädchens Kraft, Leben und Schönheit hervorgezaubert habe und ihm dieses schimmernde Lächeln geschenkt und dieses funkelnde, glänzende Lachen? Man sieht sich um, man sucht mit den Blicken, man versucht zu erraten… Allein der Augenblick geht vorüber und morgen vielleicht werden wir aufs neue dem gleichen nachdenklichen zertreuten Blick von gestern begegnen, dem früheren blassen Antlitz, der Unterwürfigkeit und Schüchternheit in …