Alle Artikel in: Gedanken

Ruhig bleiben. Heute. Hier.

Ich wohne seit ein paar Tagen am Stadtrand. Besser gesagt am Buschgraben. „In die Stadt“ fahre ich jetzt durchschnittlich 1 Stunde. Endlich Zeit zum Lesen. (Wenn’s denn sein muss..;) Regen klingt schöner, wenn er sich nicht mit Reifen und Asphalt mischt – sondern mit Blättern und Gräsern. Und so sitze ich hier und schreibe etwas Kleines, weil sich in den letzten Monaten soooo viel angestaut hat. Blink your eyes. One for yes. Two for no.   Wenn es eine Freiheit gibt, dann am ehesten die Freiheit Nein zu sagen. Was auch immer gerade das Programm ist. Aufmerksamkeit verweigern. Nicht teilnehmen. – Das geht immer. Auch – und gerade – wenn man nicht die Augen verschließt. Die Stadt ist für mich unerträglich geworden. Berlin. Ich weiß nicht, wie es um andere Metropolen steht. Aber hier ist nicht mehr das, wonach ich mich einst sehnte. 10 Jahre werden es bald. In Berlin. Mich stört Aggression. Mittlerweile. Sehr. In jeder Form. Und es fällt mir schwer Ihr zu entweichen, solange ich mich an diesem dicht bewohnten Ort aufhalte …

Gedanken haben Farben

Ich wollte kurz etwas hier lassen. Ein paar bunte Gedanken. (Weil bald Ostern und Ferien ist..) Etwas zum hören: Space Scrap. (Und den Planeten verlassen.) Etwas zum Denken: The importance of doing nothing. Eines Tages gestalte ich dann auch noch diese Dissertation zum Thema dessen vielen, was wir hier (er)leben. Weil Wissenschaft auf gewisse Weise Spaß macht. Hihi. Anna.    

Weibischer Zwischenfunk

Das Beitragsbild ist von Auguste Renoir. Ich habe es auf meinen Risographen gelegt und neonpink kopiert. Dann gelbe Punkte darüber. Man denke dabei an Sommersprossen. Oder Yayoi Kusama. Yayoi lebt in einer Psychiatrie und malt Punkte. Bzw. Strukturen. – Muster. Dann denke man an Stigmata. An Schandflecken. Oder an mit in gewissen gesellschaftlichen Verhältnissen auftretenden Geschlechterrollen. Manchmal leide ich sehr darunter eine Frau zu sein. Insbesondere an den Tagen, in denen sich mein Körper fortpflanzen will und noch viel mehr an den Tagen seiner Enttäuschung. – Und dann noch an all den Tagen, in denen mir einmal mehr klar wird, wie wenig von Frauen erwartet wird – bzw. wie wenig ihnen zugetraut oder anvertraut wird, bzw. welch ein großer Mangel an gesellschaftlich verinnerlichter Wertschätzung für all die weiblichen Fähigkeiten und Potentiale herrscht. Eine um sich greifende Ablehnung von Sensibilität – ein Trauerspiel. – Und wie sehr diese Haltungen auf die Frauen (und auch Männer!) abfärben: ich könnte bisweilen darunter verzweifeln. Aber ich habe keine Lust. Ich habe keine Lust zu verzweifeln. Ich habe auch keine …

20. – MARBLE

Ein Do-It-Again. Marmoriern mit Easy Marble und dazu eine kräftige Portion Glitzer. Zu mehr bzw. nicht weniger hat es heute gereicht. Kann man immer wieder machen – einfach und immer wieder. (Ich kann Euch in Worten nicht den Lösemittelgehalt vermitteln.) So langsam vergeht mir die Freude an den öffentlichen Medien, warum ich im Verdeckten nach der Mystik krame. Unerwartete Ereignisse kreieren einen neuen Rhytmus in der Stadt. Die Tage müssen sich nun wieder ordnen. Oder auch nicht. Achtsam zu sein ist keine Warnung – es ist eine Tugend. Erinnern Sie sich und informieren Sie sich. Ich schreibe gern. Zur guten Nacht. Nice Trivia: The Story about the world’s blackest black pigment. PINKEST PINK. Merken

Le Mat – Love Trap #15 #16 #17 #18 #19

Das mit dem freiwilligen selbstlosen Bloggen – das ist ja so eine Sache. Ich nehme es mir schon so viele Jahre vor, schreibe, fotografiere, rotierte – und diesesmal hatte ich sogar einen vorweihnachtlichen Masterplan (ich nahm mir das Schmieden zu Herzen). Aber hier sind sie wieder: 5 vergangene Tage – es könnten auch 5 Wochen sein – und nichts hab ich veröffentlicht, von den Dingen, die ich bestaunte oder mit Aufmerksamkeit bedachte. Mein Adventskalender geht aber morgen wieder weiter. Die Liste ist noch lang – die Tage sind es leider nicht. Der Blog vergisst es nicht. Macht nichts, weil: mache was. Hier wurden nämlich Meilensteine gelegt und diverse Ereignisse des Herzens erlebt. Ich kann gar nicht beschreiben, wie sehr ich mich auf das kommende Jahr freue. Und auf die Feiertage. Es wärmt sich in Liebe und Licht, das närrische Kind. #bismorgen

Back in Space / Cosmoattack

Allerlei Wahrsagerei. Stückchenhafte Stümpermacht. Wortgefechte mit dem Selbst. Ich habe meinen Platz wieder. Im großen Raum. Es werden dann auch wieder Hintergrundinformationen veröffentlicht und geteilt. Behind the Scene within the Space. Weil jetzt auf der anderen Straßenseite mehr Himmel zu sehen ist. Und weil viel gedacht auch viel gemacht und geschrieben neben geschrien. Worte sind auch nur zum Kneten da. #techno aus Mexiko: Alles Liebe, Eure Annana. Treue Vertreterin der BeLIEBigkeit.

In dreams I walk with you

Im Erleben: ein bißchen Musik für die Plattform. Ein bißchen Muster für die Augen. Ein bißchen Gedanken für die Dankenden. Ich fühle mich heute mutig und stark, da ich gestern festgestellt habe, dass meine Sehnsucht nicht an einen Ort oder zu einem Menschen führt, sondern zurück zu mir selbst. „Hier bin ich – Ich bin noch da! Ich stehe hier und warte! Komm zurück!“ So rief es von innen heraus. Nun eile ich. (Aber das Meer kann auch nicht schaden.) Listen to this story, listen to this music and start dreaming: Then, Goodnight: Then, listen to Jung:

RAR

Ich mache mich rar und lasse Euch im Glauben. – Eine sehr gewöhnliche menschliche Übung. „What do you hope to be when you are all grown up, Gemini? An irresistible charmer who is beloved by many and owned by none? A master multi-tasker who’s paid well for the art of never being bored? A versatile virtuoso who is skilled at brokering truces and making matches and tinkering with unique blends? The coming weeks will be a favorable time to entertain fantasies like these — to dream about your future success and happiness. You are likely to generate good fortune for yourself as you brainstorm and play with the pleasurable possibilities. I invite you to be as creative as you dare.“ Thank you Vio for Rob Breszny. :D Eine Freude hier so Schnipsel liegen zu lassen und ja, zu Glauben. Musik, unbedingt. A very much liked one:

Wachsen lassen

Nochmal ausgeflogen, weil fliegen doch leichter ist, als man denkt: Ich war für ein kleines Wochenende mit Stephanie in der Sächsischen Schweiz. Und weil Stephanie und ich uns indirekt über das Internet – bzw. das Bloggen kennen (mehr über Lina & Anselm), darum gibt es jetzt auch einen Blogpost dazu. Denn wir haben uns viel über das Internet unterhalten. Und über das Frausein, Freisein und Fröhlichsein. Begeistertsein, Beschäftigtsein, Professionellsein. Neue und alte Formate. Jetzt wächst in mir nicht nur der Wald weiter (den wir bestaunten), sondern auch viele viele viele Ideen. Danke fürs Sein, liebe Stephanie. Die Sächsische Schweiz ist ein unbedingt empfehlenswertes Naturschauspiel. Schönste Wanderpfade. Ganz einfach und gar nicht teuer zu erreichen. #maturenature Jetzt geht die Arbeit los. – Aber so richtig. Im Wachsen. Merken

Worte vorm Mars

Das Bild zeigt eingefrorene Sanddünen auf dem Mars. (Entnommen dieser wunderwertvollen Website. – Eine Reise wert.) (Sand ist wohl mein Thema 2016.) Unten findet Ihr auch eine mikroskopische Aufnahme zu diesem Material, welches unseren Planeten bedeckt. Zum Staunen und sich Freuen. (Von sehr Zoom-Out zu sehr Zoom-In – stellt Euch die Bewegung vor.) Gesammelte Worte dieser Woche: Modern Slaves Are Not In Chains. They Are in Dept. – source unknown – (war nicht dabei) Cities are no more artificial than Bee-hives. The internet is as natural as a spider’s web. We ourselves are technological devices, invented by ancient bacterial communities as means of genetic survival — we are part of an intricate network that comes from the original takeover of the Earth. Our power and intelligence do not belong specifically to us, but to all life. – John Gray, Straw Dogs (Habe mich hier verloren, hier und hier.) Eines Tages erreichte ein Strang DNA diese Erde und daraus wurde der Mensch. (Gesprächsfetzen von und mit Sean.) The sheer beauty of the planet surprised me. It …