Alle Artikel mit dem Schlagwort: berlin

The right to write (und Musik)

Ich kann mich nicht verabschieden. Vielleicht so grundsätzlich. Und nicht von diesem Blog. Ich möchte weiterschreiben aber wusste lange nicht über was. Nicht, dass mein Leben nicht spannend genug wäre – oh nein. Und nicht, dass ich aufgehört hätte kreativ zu arbeiten, zu schaffen, zu machen – nein nicht. – Ich suchte ein Thema für hier, das es mir wert ist, das nicht so viel mit dem zu tun hat, was ich so tagein tagaus mache. Ein Thema, das bereichert, das nicht hyped, das nicht plump ist und das mir nicht zu viel Energie abfordert. In einem Format, das Instagram, Snapchat und Co abhängt. Weil: wertvoll. Trotz Netz. Vielleicht habe ich es jetzt gefunden – das Thema. (Das entscheidet die Zukunft.) (Eine seltene Internetperle.) Wie es dazu kam: Ich war gestern Nacht auf einer Veranstaltung an einem guten Ort, an dem man ankommt und sich erstmal Tee macht. Wo man mit niemanden reden muss, aber mit jedem reden kann. Der Ort ist schön und urban. Die Leute sind schön und international. Es gab Musik. Nein: …

Blinkblink Studio Shop

Liebe blinkende Freunde aus der Nachbarschaft und den angrenzenden Gebieten: wir haben einen Shop gebaut. Er ist wunderschön geworden und bleibt bis zum 23. Dezember in der Gerichtstraße 25 in Berlin Wedding. Das gibt es dort: Kochbücher von Krautkopf (Yannic und Susann haben zur Shoperöffnung die Karottenmuffins für uns gebacken! Das war vielleicht lecker und schön. Danke Euch nochmal!), Pauls Schleifen, Häkelfiguren von Clauia, LP-Frisbees, T-Shirts und Siebdrucke von Goofypress, Schmuck und Stirnbänder von Kluenck, das gute archiv/e mag, schöne Dinge von Gretas Schwester, Stoffe und Winterkits von Supercraft, süße Tiere von eeni mini, den ultimativen Bitch Wedding Kalender & weiteres, Biokosmetik aus Griechenland, Schmuck von Mijita, und einiges mehr. Auch gibt es Risodrucke von mir und in ein paar Tagen sogar den Riso Kalender vom Riso Club Leipzig. VOLL GUT. Kommt rum :)

BÉRŁÏÑ

Im Sommer 2012 habe ich zusammen mit anderen netten Leuten aus Berlin und Umgebung an einer kommerziellen Veranstaltung teilgenommen, bei der es darum ging Berlin zu ‚re-kreieren‘. Mit einem Tablet. Das ganze Vorhaben war ziemlich hohl und die Veranstalter größenwahnsinnig. Eine Erfahrung. Da aber die Teilnehmer nicht alle hohl waren,  kam es, dass ich mit einer guten Bekannten nachts bei Wein und Pizza und zufällig ausgestattet mit einem Gedichtband über Berlin einen Gedicht-Remix geschrieben habe. Das wurde auch schonmal hier gebloggt. Ich musste in den letzten Tagen wieder öfter an dieses Gedicht denken – auch als ich diesen kleinen Artikel las. Und meine Blogposts geraten ja womöglich in Vergessenheit. Daher findet Ihr hier eine Wiederholung – ein Gedicht über Berlin: auch auf Englisch.

Stoffe zum Wohnen

Ich weiß nicht, ob ihr es wisst, aber im Wedding (hier in Berlin) gibt es einen Stoffladen – von außen ganz unscheinbar und auch von Innen nicht sofort zu erschließen. Dort gibt es Stoffe, die dem Interieur dienen: den Polstermöbeln, Vorhängen, Kissenbezügen und Tischdecken. Und einigem mehr. In diesem Stoffladen schlummern Schätze: Stoffballen aus edler Meterware vergangener Kollektionen hochwertiger Stoffverlage. Oft sind die schönsten Stoffe schnell ausverkauft. Und damit in Zukunft jeder mitbekommt, wenn es etwas Neues gibt, möchte der Laden jetzt auch im Internet mitmachen. Denn das macht Sinn, im Fachgeschäft-Gewerbe :) In den vergangenen Wochen (bzw. Monaten – die Arbeit zog sich etwas hin..) habe ich daher für diesen Stoffladen ein neues Erscheinungsbild und insbesondere eine neue Website entworfen. Klickt doch mal rein – auch bei Facebook und bei Pinterest. Stoff Wohnkultur will inspirieren und hat auch einiges zu bieten:

Was ich so treibe (privat)

Zurzeit bereite ich mich vor. Auch wenn ich nicht weiß, auf was. Ich habe ein vereinnahmendes „Sich vorbreiten“-Gefühl: ich schlafe viel, ich esse gut, ich arbeite, ich (er)lebe. Ich konsumiere. Ich informiere mich und sauge auf. Ich schone meine Energie und versuche mich nicht stressen zu lassen. Sehr bewusst. Ich hätte es nicht gedacht, aber nach dem 30. Geburtstag vergeht die Zeit schneller, als vorher. Mir kam zu Ohren, dass sie mit jedem Jahr schneller wird. – Und vielleicht bereite ich mich ja darauf vor: auf die schnelle Zeit, in der ich mich gleichzeitig langsam aufhalten kann. Ich bin ein bißchen älter geworden, seitdem ich begonnen habe meinen Blog zu führen. (Es verging der 7. Blog-Geburtstag.) Ich bin womöglich noch nachdenklicher, als vorher schon. Vielleicht tanze und albere ich ein bißchen weniger. Aber ich bin nicht unzufriedener. Eher beschäftigter. Mit meinen diversen Projekten und Menschen. Weil ich nicht vergessen möchte zu teilen, findet ihr hier ein paar fotografische Einblicke in was passiert und im Anschluss fröne ich weiter den Vorbereitungen. Damit ich ganz bald wieder …

Studiofunk

Da ich nur endlich mal wieder ein paar Fotos vom Studio posten möchte, fällt mir nicht ein, was ich dazu schreiben kann. Dann hilft meistens drauf los. Wenn der Herbst und Winter dann wieder die Stadt regieren, haben zumindest wir im Studio mit viel Grünpflanzen und einer gemütlichen Innenraumatmosphäre vorgesorgt. Hehe. In den nächsten Tagen / Wochen kommen noch mehr Farben und Muster hinzu. Auch in Form von Stoffen. Das zeigen wir dann auch nochmal mit knackigen Texten untermalt. Aber nicht zu vergessen: es ist schon jetzt sehr schön hier. Gedankt sei allen, die daran beteilgt waren, dass es so wurde. Click & Click

Fahrrad fahren in Berlin

Letzte Woche irgendwann – morgens auf dem Fahrrad auf dem Weg zum Studio – da ist einem kleinen Jungen beim Überqueren der Ampel eine Schale mit Pfirsichen vom Fahrrad gefallen und die Pfirsiche kullerten in alle Richtungen über die Fußgängerüberführung. Weil diese Pfirsiche wichtig waren, sammelte der Kleine sie hastig wieder ein – mit hochrotem Kopf bei roter Ampel – das Fahrrad umständlich mitten auf der Straße platziert. Dabei warteten alle Autos ganz geduldig (sogar die Taxis). Kein einziges hupte, bis alles eingesammelt war. In Berlin.

Fortschritt im Studio Blinkblink

Hier gibt es wieder eine Berichterstattung über das Voranschreiten im schönsten Kreativstudio der Gerichtstraße ^__- : – Wir waren letzte Woche bei IKEA und haben voll viele Pflanzen eingekauft und allerlei andere ganz wichtige Dinge. – Mein Risograph samt Hefter und Schneidemaschine sind wieder bei mir. Große Freude. – Da gibt es spätestens zum Herbst Updates und neue Experimente! – Chaotisch ist es immer noch ein bißchen, aber es lichtet sich. Vergangenen Montag wurde hier sogar schon gedreht, aber wir dürfen nichts verraten ;) – Danke vielmals Jochen für die Dauerleihgabe – 12 wundervolle höhenverstellbare Bürostühle aus dem ehemaligen Stattbad-Cowork-Space. Habt ihr gewusst, wie schön es dort war?! Die Zeit ist leider vorbei….;( (Immer noch Trauer..) Fotos after the jump:

Dandy Diary Afro Multi Kulti Surprise Blinkblink

Ich war auf der Dandy Diary* Fashion Week Opening Party. Das hat sich so ganz spontan ergeben (Danke Jules!! Danke Julia und Susann! Danke Hannah!). Trotz dass ich mich irgendwie schon zu alt für öffentliche Partys fühle (und trotz dass Alkohol und Zigaretten mir gerade einfach nicht mehr so gut schmecken, wie sonst schon einmal :D), war die Montagnacht eine klare Ausnahme. Der Rausch ein Fest. Meine Klamotte schweiß-alkoholisch getränkt. Richtig stinkig und richtig kaputt am nächsten Tag. Aber fleißig flowe ich weiter. Viele Inhalte erreichen mich und Output auch :) Und hier ein paar schrottige Handyfotos:

Über Blogs und Content Marketing (in Berlin)

Ich wollte eigentlich einen langen Text schreiben. Meine wortgewagte Energie ist mir aber dann doch etwas zu schade dafür: Ich finde die Blogfabrik (ohne Link) ganz clever gedacht – Chapeau den Gründern. Ich finde es allerdings schade ums Image der teilnehmenden Blogger. Die drehen jetzt ihre Konsumkugel. Auch wenn vorher schon alle am Rummel beteiligt waren, so sitzen sie jetzt alle im selben Konsumgüterkarussell. Konsumgütergemästete. Wie uninteressant! Wer macht denn hier noch etwas eigenes?! Ich bin dafür, dass alle aufhören das Gehypte zu lesen, die auch keine Kirchensteuer zahlen. Sollte ja ungefähr diese Zielgruppe sein… Ich wäre dann für mehr Autonomität und Kreativität im Internet. Und ich wünschte ich spräche diese Sprache. Wisst ihr Bescheid. Gedankensalat. Klick für Griechenland. Artwork by Joana Huguenin (With a smile) PS.: Der Titel ist SEO.