Alle Artikel in: Kultur

Warum ich Baustellen liebe

Ich habe gestern zu meinem Freund gesagt, dass man nicht auf einer Baustelle arbeiten sollte, wenn es nicht die eigene ist. Anders betont hätte ich auch sagen können, dass es total unlogisch ist auf einer Baustelle zu arbeiten, die nicht die eigene ist. – Vorausgesetzt natürlich, man hat überhaupt eine Baustelle. Da ich aber davon ausgehe, dass Baustellen zum Beispiel Beziehungen, persönliche Projekte oder Vorhaben, Abschlussarbeiten, diverse geistige oder körperliche Schmerzzustände sein können, so glaube ich, dass wahrscheinlich jeder Mensch auf dieser Erde eine Baustelle hat. Und somit sollte sich auch jeder mit dieser meinen Abhandlung zu Baustellen irgendwie identifizieren können. Ich habe (u.a.) ein Faible für „echte“ Baustellen, beziehungsweise: heruntergekommene, alte Gebäude. Nachdem ich mir nach jeder bisherigen Baustellengeschichte (aus porigem Altbaubestand) immer wieder gesagt habe: das machst Du nie wieder!, so habe ich dennoch wieder damit angefangen und bearbeite derzeit die größte Baustelle, die ich jemals hatte. – Und merkwürdigerweise fühlt es sich genau richtig an. Keine Reue, kein Jammern. Einfach machen. Stück, für Stück, für Stück, für Stück, für Stück. Manchmal denke …

How To Speak Pure

Right Speech As tought by the Buddha. Speech must be pure and wholesome. Purity is achieved by removing impurity, and so we must understand what constitutes impure speech. Such acts include: telling lies, that is, speaking either more or less than the truth; carrying tales that set friends at odds; backbiting and slander; speaking harsh words that disturb others and have no beneficial effect; and idle gossip, meaningless chatter that wastes one’s own time and the time of others. Abstaining from all such impure speech leaves nothing but right speech. One who practices right speech speaks the truth and is steadfast in truthfulness, trustworthy, dependable, straightforward with others. He reconciles the quarreling and encourages the united. He delights in harmony, seeks after harmony, rejoices in harmony, and creates harmony by his words. His speech is gentle, pleasing to the ear, kindly, heartwarming, courteous, agreeable, and enjoyable to many. He speaks at the proper time, according to the facts, according to what is helpful, according to Dhamma and the Code of Conduct. His or her words …

DIY 2008 – Meine Bachelorarbeit im Rückblick

Es ist schon irgendwie witzig sich Zeit zum Zurückblicken zu nehmen… vor allem, wenn man wie ich über viele Jahre viel gemacht hat… puh. – Ich muss mich ziemlich durchwühlen. Aber lustig! Nun bin ich seit mehr als 10 Jahren mehr oder weniger „intensiv“ im Internet unterwegs… dieser Blog existiert nun seit bald 9 Jahren. Das ist für manch andere „User“ ja noch gar nichts. Daher erhebe ich hier keinen Altersweisheitsanspruch.. ;) – Wer wie ich einfach immer weiter Content produziert, dem ist es am Ende auch egal, ob überhaupt Leute klicken. Hauptsache es ist irgendwie „gestored“ – und raus aus dem Kopf. Denn außerhalb des Kopfes fühlen Ideen sich besser an. :) Und dass ein Blog nicht das ideale Medium ist, das weiß ich schon zu lange. Aber es findet sich leider kein passender Ersatz. Von daher „store“ ich hier jetzt auf etwas umständliche Weise meine Bachelorarbeit aus dem Jahre 2008 / 2009 – dessen „Randprodukt“ sozusagen auch (irgendwie) dieser Blog ist. Meine Bachelorarbeit war zu ihrer Zeit sehr richtungsweisend. Wer es liest und …

Mønster Patterns ist online!

Der oder die treue Blogleser/in wird es zwar schon mitbekommen haben, doch möchte ich den Eintrag hier nicht uneingetragen lassen: Mein Mønster ist online!!! Und Leute, mein ganzes Leben steckt darin. Für wahr. Ich bedanke mich bei allen, die dies für mich und mit mir möglich gemacht haben. Meine Tränen bedurften vieler gut-tuender und motivierender Worte – und auch viel Tee. (Ein Hoch auf Emotional Detox.) (Haha.) (Alle Liebe geht an Sean.) Nachdem ich nun Monate damit verbracht habe das Ding auf die Beine zu stellen, geht es jetzt erst richtig los. Mønster soll bekannt und erfolgreich werden und Erträge erzielen und in den nächsten Monaten noch viele weitere Designer mit ins Boot holen… Falls also irgendjemand von meinem LeserInnen Kontakte zu sowohl TextildesignerInnen als auch ModedesignerInnen, ProduktdesignerInnen, PackagingdesignerInnen, Verlagen, Agenturen, TapetenherstellerInnen oder sonstigen Leuten hat, die Interesse an meinem Monster-Musterangebot (an meiner Erfindung!!;) haben könnten: so freue ich mich sehr über Empfehlungen zur Zusammenarbeit! Und DAS große Fragezeichen, das sich mir seit vielen Monaten stellt (unter anderem): wer weiß es? –> Wie macht man …

Hooks on Light

Liebe Freunde der anspruchsvollen Komsumkultur, heute erzähle ich Euch eine digital-reale Geschichte. Sie fängt hier bei Oprah an, geht bei Pharell weiter und setzt sich in der Wüste fort. (Alles Sein der Welt befindet sich in einem Sandkorn – wie aufmerksame Leser schon festgestellt haben dürften..;). Die lückenlose Überleitung zu Eckhart Tolle erschließt sich in diesem Zusammenhang nicht (nur in der Finsternis, die flieht, wenn in Euch das Licht der Lichter ist). Aber der Eckhart war mir heute mein persönlicher Alchemist auf der Wanderung durch die Wüste meines Daseins. Und am Ende des heutigen Tages fühle ich mich gottgleich. Happy End :) Merken

Worte vorm Mars

Das Bild zeigt eingefrorene Sanddünen auf dem Mars. (Entnommen dieser wunderwertvollen Website. – Eine Reise wert.) (Sand ist wohl mein Thema 2016.) Unten findet Ihr auch eine mikroskopische Aufnahme zu diesem Material, welches unseren Planeten bedeckt. Zum Staunen und sich Freuen. (Von sehr Zoom-Out zu sehr Zoom-In – stellt Euch die Bewegung vor.) Gesammelte Worte dieser Woche: Modern Slaves Are Not In Chains. They Are in Dept. – source unknown – (war nicht dabei) Cities are no more artificial than Bee-hives. The internet is as natural as a spider’s web. We ourselves are technological devices, invented by ancient bacterial communities as means of genetic survival — we are part of an intricate network that comes from the original takeover of the Earth. Our power and intelligence do not belong specifically to us, but to all life. – John Gray, Straw Dogs (Habe mich hier verloren, hier und hier.) Eines Tages erreichte ein Strang DNA diese Erde und daraus wurde der Mensch. (Gesprächsfetzen von und mit Sean.) The sheer beauty of the planet surprised me. It …

Solstice

It’s the Northern Hemisphere’s first summer solstice full moon since 1967, aka the Summer of Love. This is an overwhelmingly scattered energy. There is a clash between intellect / communication – limitations / discipline / reality – dreams / escapism / fantasies and expansiveness. Source – Source Lass uns doch alle ein wenig darin schwelgen: in den Gedanken an eine Wende. Dann ist es auch schneller soweit. Da ist ein Weg aus dem Süden in den Süden. (Foto: Ismail hat eine Postkarte gekauft. In Paris über Afrika.) Batsumi – Anishilabi / 1974 – South Africa Merken

The right to write (und Musik)

Ich kann mich nicht verabschieden. Vielleicht so grundsätzlich. Und nicht von diesem Blog. Ich möchte weiterschreiben aber wusste lange nicht über was. Nicht, dass mein Leben nicht spannend genug wäre – oh nein. Und nicht, dass ich aufgehört hätte kreativ zu arbeiten, zu schaffen, zu machen – nein nicht. – Ich suchte ein Thema für hier, das es mir wert ist, das nicht so viel mit dem zu tun hat, was ich so tagein tagaus mache. Ein Thema, das bereichert, das nicht hyped, das nicht plump ist und das mir nicht zu viel Energie abfordert. In einem Format, das Instagram, Snapchat und Co abhängt. Weil: wertvoll. Trotz Netz. Vielleicht habe ich es jetzt gefunden – das Thema. (Das entscheidet die Zukunft.) (Eine seltene Internetperle.) Wie es dazu kam: Ich war gestern Nacht auf einer Veranstaltung an einem guten Ort, an dem man ankommt und sich erstmal Tee macht. Wo man mit niemanden reden muss, aber mit jedem reden kann. Der Ort ist schön und urban. Die Leute sind schön und international. Es gab Musik. Nein: …

Das war in Jordanien

Es ist jetzt wirklich schon einige Wochen her: Die Reise nach Jordanien mit dem Jungen Ensemble Berlin. Da ich mich unmittelbar nach Ankunft in Berlin und Arbeit verwurschtelt habe, gibt es erst jetzt Reisefotos, vom Anfang bis zum Ende. Wörter nicht viele. Jedoch erwähnt: wer mit einem Orchester reist hat permanent Geräusche um sich. Wir waren 65 Leute… wir fielen auf und machten Musik. Brachten Musik. Verlebten gute Tage. Wie schön es war seht Ihr hier: