Monate: Oktober 2011

fcm #42

Foto: ‚0,7734‚ von kallejipp / photocase.com …HELLO.MUSIC-LINK (schockt nur mit subwoover) die leute drehn sich gern im kreis, weil sie dann das gefühl haben in bewegung zu sein.– haha, ausgetrickst! …people like to move circular, because they then have the feeling of being in motion.– haha, tricked!

occupy

…so. genug aufgeräumt, rumgeräumt, getrödelt, verblödelt. meine umstellung vom studentendasein zum arbeitsmenschen ist ein langwieriger noch lange nicht beendeter prozess. derweil versuche ich DIESE lange vernachlässigte seite wiederzubeleben, mit ’nachhaltigeren‘ informationen, als mein blinkblink-blog zu fassen vermag. und tadaaa: ich occupy von zu hause aus, so janz jemütlich am computer. rischtisch geil. was geht ab, was geht ab: was. …my conversion from student life to ‚working woman‘ is a lengthy process – and it’s far from completion. meanwhile, i’m trying to revive THIS long neglected site with more ‚sustainable‘ information, as my blinking blinkblink blog. and tadaaa: i occupy from home, so uber-cozy at the computer. what’s up, what’s up: what.

2 Years S.W.W.S.W.

…schoener.waers.wenns.schoener.waer – der schönste faire laden berlins! – feiert morgen seinen 2. geburtstag! mit grossartiger tombola, sekt und mehr :)ich gratuliere herzlichst, liebe sylke und nicole!demnach: wer in berlin ist, kommt vorbei! – und modulor ist ja auch gleich nebenan (man braucht doch immer was..;)

< 3

…so kommt es vor, dass dinge passieren, die man gerne erwarten würde, die man aber nicht erwartet, weil sie so abwegig sind – und diese dinge passieren in berlin. und vielleicht überall sonst auch. (merken: aufmerksam sein und nett zu leuten.) …so it happens, that things you would like to happen, but you wouldn’t expect to happen, you can expect them to happen in berlin. and maybe anywhere else. (file under: watch out and be nice to people.)

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…anna sag mal piep.PIEP. ich entschuldige mich für unbeantwortete mails, briefe, anfragen und ausstehende sendungen. ich habe euch nicht vergessen. <3 bald. …i apalogize for not yet answered mails, requests, mailings… i didn’t forget u all. <3 soon.

DIE ANALOGITALE KULTUR

Buchempfehlung:Kultur digital: Begriffe, Hintergründe, Beispieleerschienen über Migros Kulturprozent Analog / Digital„Die beiden Begriffe werden gern für gegensätzlich gehalten – etwa, wenn von einer ‚analogen‘ und einer ‚digitalen‘ Kultur die Rede ist. Zwar bezeichnen die Begriffe zwei unterschiedliche Prinzipien: Im ersten Fall wird ein physikalisches Signal physikalisch übersetzt, im zweiten Fall erfolgt eine Übersetzung in Recheneinheiten. Im Alltag haben wir es jedoch meist mit Kombinationen aus beiden Verfahren zu tun. Zudem regen wohl nicht zuletzt die Erfahrungen mit der Instabilität und Fragilität digitaler Daten beziehungsweise Medien, Datenträgern und Archiven zu (Rück-) Übertragungen ins Analoge an. Auch deshalb lässt sich treffend von einer ‚analogitalen‘ Kultur sprechen, in der Analoges und Digitales auf vielfältige Weise ineinandergreifen.“.

„CITÉ PAR PROJETS“

„Cité par projets“  (…)>>In einer „Cité par projets“ muss man dem Zugang zu „Grösse“ alles opfern, was der Verfügbarkeit im Weg stehen könnte. Wer „Grösse“ zeigt, lehnt Projekte ab, die ein ganzes Leben dauern (Eine Berufung, einen Beruf, eine Ehe, etc.). Er is mobil. Nichts darf sein Fortbewegen unterbrechen. Er ist ein Nomade. Die Forderung nach Leichtigkeit setzt das Ablehnen von Stabilität, Verwurzelung, Bindung an Personen und Dinge voraus. Dem Besitz zieht er das vor, was den Zugang zur Freude an Dingen ermöglicht, etwa das Mietverhältnis. Aus denselben Gründen lehnt er auch institutionelle Verantwortung ab, die seine Mobilität beeinträchtigen könnte, weil er der Sicherheit die Autonomie vorzieht. Er is auch leicht, „leger“ (nonchalant, füge ich hinzu), in dem Sinne, dass er sich vom Gewicht seiner eigenen Leidenschaften und Werte befreit hat. Er hat keine „Werte“, an die er für immer gebunden wäre, es sei denn die Toleranz aller Werte. Der „leichte“ Mensch kann sich deswegen nicht mehr verwurzeln, weil die einzige ihm verbliebene sichere Instanz das Dasein in einer komplexen, beweglichen und unsicheren Welt ist. …

fcm #40 #41

Foto: ‚Doc #pain‘ von illleeeegal / photocase.com …Ich habe heute über 3 Stunden im Wartebereich eines Amtes verbracht: für eine Formalität, die innert 30 Sekunden abgeschlossen war. – Kann Ineffizienz im bürokratischen System besser erfahrbar gemacht werden!? Ich glaube nein. Aber ich will mich nicht beschweren, schliesslich sind diese Momente die wahren und seltenen in denen ich wirklich Zeit, Ruhe und die nötige Konzentration zum Lesen habe. Und hiermit ordne ich mich selbstmächtig dieser Gruppierung zu:  „Cité par projets“  (…)>>In einer „Cité par projets“ muss man dem Zugang zu „Grösse“ alles opfern, was der Verfügbarkeit im Weg stehen könnte. Wer „Grösse“ zeigt, lehnt Projekte ab, die ein ganzes Leben dauern (Eine Berufung, einen Beruf, eine Ehe, etc.). Er is mobil. Nichts darf sein Fortbewegen unterbrechen. Er ist ein Nomade. Die Forderung nach Leichtigkeit setzt das Ablehnen von Stabilität, Verwurzelung, Bindung an Personen und Dinge voraus. Dem Besitz zieht er das vor, was den Zugang zur Freude an Dingen ermöglicht, etwa das Mietverhältnis. Aus denselben Gründen lehnt er auch institutionelle Verantwortung ab, die seine Mobilität beeinträchtigen …