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Von Explosionen und Emotionen. Und Energie.

Energie.

Sie ist so greifbar da, aber leider unsichtbar.

Energie ist sehr begehrt.

Wer legt eigentlich nicht gerne einige Euros auf den Tisch – im Gegenzug zu ein bißchen mehr Energie? – Wer macht das eigentlich nicht?

Wir zahlen für die gute Küche, die gesunden Zutaten, die teuren Säfte, den Urlaub, die genüsslichen Zusätze, die Auszeit am Meer, den Saunabesuch, die Massage, die Face Mask, die neuartige Therapie, die Yoga Stunde, für das Wohl des Haustieres oder das esoterische Gespräch.

Das alles für mehr Energie.
Für mehr Wohlfühlen.
Für mehr Leben und Erleben.

Auch am Zeitungskiosk und auf Instagram floriert das schöne Leben – und das schon seit einigen Jahren.
So viel Nachfrage nach dem wattig weichen Wohlgefühl kann nur heißen, dass es eigentlich genau umgekehrt ist.
Dass sich viele Menschen eigentlich unwohl fühlen.

Und wie sollte es auch anders sein – bei diesen vielen Vergleichsmomenten, die sich auftun, wenn man nur mal eben kurz das Handy in die Hand nimmt.

Ich habe mich schließlich auch selbst dabei ertappt. Wie sich meine Befriedigung nach einer kurzen Weile in das Gegenteil umkehrt, wie bei einem schlechten Trip.

Mit der neuen Ruhe und Zeit kommen die alten Fragen.

Zum Beispiel:

Was treibt Dich eigentlich an?
Weißt Du das?

Ist es Geld?
Ist es Erfolg?
Ist es Anerkennung?
Oder ist es Deine ganz eigene innere Befriedigung?
Ist es dein Ego?
Ist es die Lust an ganz bestimmten Sachen, die Deine Tage füllen (sollten)?
Ist es die Lust am Leben abseits von Bildschirmen und Billboards?

Oder ist es gar der Glaube an Magie und Wunder?

Ich möchte letzters behaupten.
Aber natürlich spielen alle anderen Vermutungen in meinen Handlungsstrang mit rein.

Und wie dem auch sei.

Woher die Energie?

Es geht hier ja um Energie und um Explosionen und Emotionen.

Wie sich mir schon über viele Jahre offenbarte lösen meine Emotionen Explosionen aus und diese Explosionen setzen eine enorme Energie in mir frei.
Es ist ein Naturphänomen.
Es ist so naheliegend.

Ein guter Freund sagte einmal zu mir, dass Liebe ein Naturmoment ist.
Und wie recht er hatte.
Nichts anderes als das ist Liebe.
Es ist die Natur.
Liebe löst Emotionen aus.
Diese Emotionen lösen Explosionen aus.
Und wenn man seine Emotionen nicht walten lässt, dann entsteht keine Energie.

Ganz einfach ist das.

Aber obacht: nicht jede Explosion ist ein Vulkan. Pflanzen explodieren auch. Die Zeit tickt anders, je nachdem, wer Du bist.

Habt den schönen Sommer, ihr Leute da draußen!

Liebt und lebt!

Eure Annanas

 

Mai – Wächst

Lieber Blinkblink-Blog,

ich bin seit ein paar Wochen nicht mehr so viel online.

Grund dafür ist, dass ich jetzt nicht mehr so viel in Berlin verweile, sondern mein Studio in Jüterbog eingerichtet habe. Hier haben wir noch keine Internetleitung und alles funktioniert ein bißchen anders, als vorher.

Ich verbringe meine Zeit ganz anders, als in Berlin.

Im Hof ist viel Platz zum Begrünen, aber unsere kleinen Töpfchen und Beete kommen gegen das viele Grau noch nicht so gut an. Immerhin sprießt es hinter den Mauern. Und der Himmel ist groß. Leider ist Jüterbog nicht am Meer, aber wenn es so wäre, dann gäbe es ja nichts mehr, wovon ich noch träumen könnte.

Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben Pflanzen gezogen, vom Samen. Wer so dumm ist wie ich und das auch noch nie getan hat (oder viel zu lange her..), dem sei ans Herz gelegt es mal wieder zu tun. Das ist so viel faszinierender als alles, was auf der Timeline ist.

Man muss einfach nur jeden Tag beobachten, wie vieles aus etwas ganz winzigem heranwächst und erlebt das pure Leben. (Übringens: auch zu beobachten an sich selbst! 🤔) (Nein, nicht das offensichtliche.)

Ich züchte also nun Blumen und der Mann Gemüse.

Auch haben wir jetzt Bienen. (Darum die Blumen.) – Wir hüten sie nur, aber es gab schon die erste Honigernte. Feinstes von den Aprilblüten. Ein Geschmack des Himmels!

Und Feuer! Feuer hat der Simon nun schon viele gemacht unterm Sternenhimmel. Das nahmen wir uns für dieses Jahr ganz fest zu Herzen und es ist schon wie in alten Tagen.

Ich zähle hier nur die guten Dinge auf, um meine Wunden zu lecken. Nur, dass ihr Bescheid wisst. ;)

In den vergangenen Wochen habe ich übrigens auch sehr viel gearbeitet. Mein gefühlt einziger kreativer Output ist aber zurzeit nur dieser neue Ort. Doch es geht noch so viel mehr. Es entsteht ständig etwas. Kleine Samen aller metaphysischen Art schwirren um mich herum. (Auch genannt Ideen.) Und wenn sie sich setzen und die Umstände stimmen, dann geht es los. Im Internet und anderswo.

Wie habe ich diese unkonkrete Sprache vermisst.. ;)

Der Winter ist vorbei und wir waren fleißig.
Das Studio steht.
Die Hängematte hängt.

A good feeling.

Bis bald,
Deine Anna

Eiversum

Ich lasse kurz ein Ei hier, weil bald Ostern ist und viele von Euch bestimmt mit Eiern beschäftigt sind. 🐇

Wir hier im Hause Blinkblinkblack mögen auch sehr gerne Eier. Wir danken den Hühnern und kaufen auch immer brav 0-🥚.

Wer es noch nicht mitbekommen hat: das Haus in welches wir uns derzeit einrichten hat neue Eigentümer und einen neuen Namen. Das Tribunal. Es ist ein ungewöhnlicher Ort, der ganz viel Pflege bedarf. Wir freuen uns, wenn das Haus für die eine odere andere Seele auch interessant ist. Erfordert Phantasie, erfordert Mut. – Aktuell wird zur Besichtigung gerufen, wir sind gespannt.

Schönes entsteht im April, habt fröhliche Feiertage ihr Lieben da draußen!

 

 

Foto / gekratztes Ei aus „Ostereier“ von Monika Thoresen.

 

Mein Blog

Dieses Jahr werden es 10 Jahre.
Mit meinem Blog.

Dafür fehlen mir die Worte.
Im wahrsten Sinne des Wortes.

Es gibt hier nicht mehr viel zu schreiben.
Denn es wurde und es wird über alles schon geschrieben (werden).

Darüber denke ich als (Ex-) Social Media  und Blog begeistere Person zurzeit ziemlich viel nach.

Denken ist etwas anderes als Schreiben.
Darum schreibe ich hier nicht.

Außer jetzt! 😋

Ich habe mich nie dazu entschieden meinen Blog zu monetarisieren (welch ein schönes Internetwort) und mein Leben zu einer Projektionsfläche zu machen. Ich habe mir nie eine eindeutige Online Identität erschaffen. (Mit der ich mich – oh Freude – jetzt nach 10 Jahren vielleicht nicht mehr hätte identifizieren können.)

Trotzdem ist mein Blog noch da.

Ich habe es mir mit meinem Bloggerinnendasein immer sehr einfach gemacht:
ich habe meinen Blog nie besonders wichtig genommen.
Und darum ist er nicht wichtig.

So einfach ist das.

So einfach ist es, etwas zu Schreiben, was nicht wichtig ist. 😎

Aber selbstverständlich ist mir sehr Vieles wichtig!
Gewissermaßen auch dieser Blog.
Das heißt allerdings nicht, dass es oder er für Andere wichtig ist – oder sein sollte.
Ich will nicht den Eindruck erwecken, als ob irgendetwas, was mir wichtig vorkommt, für irgend jemand Anderes auch wichtig sein sollte.
Das ist es nämlich nicht.
Darum ist mein Blog nicht wichtig.
Und das meine ich ungefähr so, wie mit den Baustellen.

Ich habe ganz Vieles mittlerweile ganz gut verstanden – und dazu gehören auch die Sozialen Medien. Ob sie mir noch wichtig sind, so wie früher?
Ich denke nicht mehr.

Jetzt schreibe ich.
(Weil es lustig ist.)
(So, wie kneten.)

Auch die Stadt verstehe ich übrigens mittleweile ein bißchen besser, bzw. überhaupt gar nicht mehr. Warum Urbanität so verherrlicht wird: das ist mir mittlerweile schleierhaft. Wer hätte das gedacht? – Ich jedenfalls nicht. 😅 – Es sollte sich meiner nicht so wichtigen Meinung nach eigentlich viel mehr darüber ausgetauscht werden, wie wir urbane Ballungsräume am Besten wieder abschaffen können. Zum Wohle des Menschen. Aber dazu kann man bestimmt an anderer Stelle etwas Besseres lesen.

Darum denke ich jetzt weiter über andere Dinge nach. Zum Beispiel über Küchen, und wie man sie baut.

Ich bleibe entrückt.

Auch von diesem Blog.

Bis bald vielleicht,
Eure Anna

 

Bildnachweis: Eines Weibes Haupt – Rawpixel

Kennt ihr eigentlich Leonard Koren?

Ich habe Leonard Koren erst vor weniger Zeit entdeckt und war sofort begeistert von ihm und seinem Werk. Leonard Koren macht Bücher. Wunderbare Bücher. Ich nehme mir daher heute an diesem grauen Samstag im Februar gerne die Zeit und teile meine Begeisterung mit Euch:

Leonard Koren im Portrait im Dazed & Confused Magazine, 2012

Die bekannteste Arbeit von Leonard Koren ist  vermutlich das WET Magazine – The magazine of gourmet bathing – aus den Jahren 1976-1981, welches – oh Freude – im Jahr 2012 in einem Buch zusammengefasst wurde. Denn die Magazine sind natürlich völlig vergriffen und es gibt auch weltweit keine einzige vollständige Sammlung. (Außer vielleicht in Leonard Korens Privatbesitz.)

WET = Water Effects Transformation.

 

Das Buchcover

 

Das WET Magazine war Zeitgeist – eines der angesagtesten Magazinformate seiner Zeit in Californien und ging natürlich auch mit so einigen legendären Badeveranstaltungen einher. Während der 5 Erscheinungsjahre veröffentliche WET regelmäßig Beiträge vom Cartoonisten Matt Groening, (dieser Zeit noch unbekannt), sowie dem Punk Artist Gary Panter oder dem Fotografen Herb Ritts und vielen mehr. Das Magazin setzte neue Standarts in der Magazingestaltung und im Grafikdesign. Hier könnt ihr ein ziemlich gelungenes Interview mit Leonard Koren über WET lesen. Hier alles weitere über das Magazin.

 

Trotz außerordentlichen Erfolges hatte Leonrad Koren irgendwann keine Lust mehr auf das WET Magazine (bzw. auf das, was auf Erfolg eines solchen Formates folgt) und hat sich neuen Projekten und Buchformaten zugewandt.

Da er viele Jahre seines Lebens in Japan verbracht hat, haben wir ihm sehr viele spannende Buchwerke zu verdanken, die in japanischer Kultur wurzeln. Leider sind viele seiner Bücher komplett vergriffen (bzw. werden sehr teuer gehandelt), aber die Bekanntesten gibt es zum Glück in neuen Auflagen.

Klickt Euch durch (chronologisch sortiert):

 

New Fashion Japan (1984)

 

283 Useful Ideas from Japan (1988)

 

Success Stories (1990)

 

The Haggler’s Handbook: One Hour to Negotiating Power (1992)

 

Undesigning the bath (1996)

 

Gardens of Gravel and Sand (2000)

 

Graphic Design Cookbook: Mix & Match Recipes for Faster, Better Layouts (2001)

 

13 Books (2001)

 

Arranging Things: A Rhetoric of Object Placement (2003)

 

The Flower Shop (2005)

 

How to Take a Japanese Bath (2006)

 

Wabi-Sabi for Artists, Designers, Poets & Philosophers (2008)

 

Which Aesthetics Do You Mean? Ten Definitions (2010)

 

Making WET – The Magazine of Gourmet Bathing (2012)

 

Wabi Sabi: Further Thoughts (2015)

 

In dieser Aufzeichnung fehlen noch
Noise Reduction (1992)
und How to Rake Leaves (1993)

 

Bei diesem Portfolio an Büchern ist unschwer zu erkennen: Leonard Koren ist ein Master Mind. Er ist am Zeitgeist – und das schon sein ganzes Leben. In seinen Büchern teilt er universelles Wissen mit uns. Es gibt online nur wenige Videoaufnahmen / Talks von Ihm zu finden, aber in einem der Vorträge, die ich finden konnte, da geht er auf eine Sache ein, auf die ich hier an anderer Stelle nochmals eingehen werde. Weil: wichtig für Designer. ^__^

Nun die schönsten Grüße zum Wochenende!

Auf bald,
Eure Anna

 

Erschienen im WET Magazine

 

Titelbild / WET Cover by April Greiman

Klicktipp: Door of Perception

Ich finde, dass es heutzutage immer schwieriger wird, gute persönliche Websites zu finden. (Vermutlich, weil die Algorithmen sich mit Geld gepaart haben, haha.)

👉🏻  Nach Perlen muss man tauchen.

Also starte ich wieder damit das Internet zu einem schöneren Surferlebnis zu machen und teile von nun an Links zu anderen Websites und Blogs, die meiner Meinung nach einen ehrlichen Mehrwert bieten. 👳🏻‍♀️ Das wird vermutlich in sehr unregelmäßigen Abständen geschehen, aber hiermit ist angefangen:


Door of Perception

The „Door Of Perception“ is an ever-growing compilation of things that talk to the artist Ben Roth on a deep level. Passing on that feeling of resonance is a way of caring. He wants to take you with him on a path towards the light of consciousness.

 


 

Anschauen lohnt sich!

Das Bild ist von Tuco Amalfi.

Gedanken zu Farben (und viele Buchempfehlungen!)

Zurzeit wähle ich oft und viele Farben aus. Und ich liebe es Farben auszuwählen. Sehr. Ich mache das sehr intuitiv, greife fast fremdgesteuert nach Stiften, nach Tönen, die viel zu selten miteinander kombiniert werden. Farben machen mich sehr froh und ich kann mich stundenlang mit Farbkarten beschäftigen. Farben sind voll mein Ding. Egal ob flüssig, in Stiftform, als Wandfarbe, als Make-Up oder Nagellack. Ich bediene mich sehr großzügig am Regenbogen und falle damit ein bißchen aus dem (deutschen) Raster. Buntes wird hierzulande leider viel zu oft mit Kindlichkeit und daher in gewisser Weise mit Naivität assoziiert. – Schade!

Trotz dass ich mich schon seit über 10 Jahren professionell mit Gestaltung beschäftige (und schon mein ganzes Leben privat), habe ich manchmal immer noch das Gefühl mit meiner Ausbildung ganz am Anfang zu stehen. Ich sehe die Dinge mittlerweile aus so vielen verschiedenen Betrachtungswinkeln, dass ich der Überzeugung bin, dass ich Vieles noch nicht als etwas anderes erkannt habe – als etwas, was es AUCH sein könnte.

Zum Beispiel die Farbe Gelb. Ich hatte in meiner Kindheit mal eine Phase, da musste alles Gelb sein. Ich habe Gelb geliebt. Alles Gelb angemalt, mein ganzes Zimmer gelb eingerichtet, bzw. die Möbel gelb angestrichen. Gelbe Bilder gemalt. Wenn ich gekonnt hätte, wäre ich bestimmt in gelber Kleidung herumgelaufen, aber Gelb war wahrscheinlich gerade nicht im Trend. (Oder vielleicht doch!?)

Jedenfalls mochte ich Gelb dann irgendwann nicht mehr und wusste natürlich nicht so genau warum. Wenn mir in meinem frühen Erwachsenendasein irgendetwas all zu gelb vorkam, sah ich mich vermutlich mit meiner Kindheit konfrontiert und das wollte ich bestimmt nicht. Also wählte ich über viele Jahre andere Farben. Weil ich sie besser sehen konnte. Aber heute schaue ich mir Gelb an, und sehe etwas ganz Neues. Kreativität, Strahlen, die Sonne. So wie früher als Kind. Nur anders. Und mehr.

Darum denke ich oft, dass ich noch gar nichts weiß und auch nie alles wissen werde, aber es motiviert mich, mehr darüber zu lernen, was die Welt mit mir, bzw. mit uns macht. Farben sind dabei ein ganz großer Teil unserer (unterbewussten) Wahrnehmung und sie beeinflussen unser Befinden. (Oder bekommt ihr etwa beim Anblick von grauem Beton und hunderten schwarz gekleideten Menschen gute Laune!?)

Ich habe daher heute an diesem kleinen, kalten, grauen, dunklen, windigen Tag, eine bunte Buchsammlung für mich und für Euch erstellt. Für das Glück und die Freude an Farben.

 

Aufbruch zu einem besseren Verständnis über Farben:

(Auf Englisch, da es viele der vorgestellten Bücher nur als englische Titel gibt.)

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Colours in the development of Wittgenstein’s Philosophy
Marcos Silva

This book presents and discusses the varying and seminal role which colour plays in the development of Wittgenstein’s philosophy. Having once said that “Colours spur us to philosophize”, the theme of colour was one to which Wittgenstein returned constantly throughout his career. Ranging from his Notebooks, 1914-1916 and the Tractatus Logico-Philosophicus to the posthumously published Remarks on Colours and On Certainty, this book explores how both his view of philosophical problems generally and his view on colours specifically changed considerably over time. Paying particular attention to his so-called intermediary period, it takes a case-based approach to the presentation of colour in texts from this period, from Some Remarks on Logical Form and Philosophical Remarks to his Big Typescript.

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The Nature of Light and Colour in the Open Air
M. Minnaert

A highly engaging study of mirages, illusions of multiple moons, the fata morgana, colored shadows and scores of other phenomena in a book praised by Science and Math Weekly as „a great depository of projects, science fair ventures, experiments, and always pure pleasure.“ 202 illustrations.

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The Poetics of Space
Gaston Bachelard

Beloved and contemplated by philosophers, architects, writers, and literary theorists alike, Bachelard’s lyrical, landmark work examines the places in which we place our conscious and unconscious thoughts and guides us through a stream of cerebral meditations on poetry, art, and the blooming of consciousness itself. – Houses and rooms; cellars and attics; drawers, chests and wardrobes; nests and shells; nooks and corners: no space is too vast or too small to be filled by our thoughts and our reveries.

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The Anatomy of Colour: The Story of Heritage Paints and Pigments
Patrick Baty

Why were primary colors popular in postwar kitchens? Why did the Art Deco era prefer clean lines and pastel shades? This comprehensive illustrated history of the use of color and paint in interior decoration answers these questions and many more.

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Irma Boom – Colour Based on Nature
Francesco Banarin

‚Colour Based on Nature‘ takes the concept of Irma Boom’s previous work further afield, highlighting UNESCO World Heritage sites across the globe and on every continent. This time, the colour diagrams are derived from 80 natural locations designated by the UNESCO list. It is an exercise in describing without words, using instead colours to evoke and celebrate the essence of a place. Detailed information about the World Heritage properties, their selection criteria, how many are inscribed per nation and in what regions such sites are most endangered makes this an important tribute to the reasons such places exist.

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The Colours of Energy: Essays on the Future of Energy in Society
Gert Jan Kramer (Herausgeber), Bram Vermeer


In The Colours of Energy: Essays on the Future of Energy in Society, leading energy thinkers explore the future of energy in society. In 36 provoking and inspiring essays, they question established truths and chart possible paths towards a more sustainable future. They share their insights on how to provide energy to an increasingly affluent and growing world population within the boundaries of our planet.

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Conran on Colour
Sir Terence Conran


In Conran on Color Terence Conran shares a lifetime of experience as one of the world’s leading designers, retailers and restaurateurs to explain how to make the most of this vibrant and dynamic ingredient. With reference to a wide range of sources, from nature and fashion to street markets and works of art, he reveals how to translate such examples into practical strategies for bringing color into your home.

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The Secret Lives of Color
Kassia St. Clair

The Secret Lives of Color tells the unusual stories of seventy-five fascinating shades, dyes and hues. From blonde to ginger, the brown that changed the way battles were fought to the white that protected against the plague, Picasso’s blue period to the charcoal on the cave walls at Lascaux, acid yellow to kelly green, and from scarlet women to imperial purple, these surprising stories run like a bright thread throughout history. – In this book, Kassia St. Clair has turned her lifelong obsession with colors and where they come from (whether Van Gogh’s chrome yellow sunflowers or punk’s fluorescent pink) into a unique study of human civilization. Across fashion and politics, art and war, the secret lives of color tell the vivid story of our culture.

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A Dictionary of Color Combinations

Sanzo Wada (1883-1967) was an artist, teacher, costume and kimono designer during a turbulent time in avant-garde Japanese art and cinema. Wada was ahead of his time in developing traditional and Western influenced colour combinations, helping to lay the foundations for contemporary colour research. Based on his original 6-volume work from the 1930s, this book offers 348 color combinations, as attractive and sensuous as the book’s own design.

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The Designer’s Dictionary of Color
Sean Adams

The Designer’s Dictionary of Colour provides an in-depth look at 30 colours key to art and graphic design. Organized by spectrum, in colour-by-colour sections for easy navigation, this book documents each hue with charts showing colour range and palette variations.

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The Brilliant History of Color in Art
Victoria Finlay

This book presents the primary colors as they appear in great works of art thoughout history, from the caves paintings of the Ice Age to the modern works of today, offering little-known facts, anecdotes, and the science behind the creation of each individual color.

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Interaction of Color
Josef Albers

Josef Albers’s Interaction of Color is a masterwork in art education. Conceived as a handbook and teaching aid for artists, instructors, and students, this influential book presents Albers’s singular explanation of complex color theory principles.

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The Elements of Color
Johannes Itten

A useful simplification and condensation of Johannes ltten’s major work. The Art of Color, this book covers subjective feeling and objective color principles in detail. It presents the key to understanding color in ltten’s color circle and color contrasts.

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On the Signification of Colours
Fulvio Pellegrino Morato


This volume presents the first full English translation from the Italian of Morato’s Del significato de‘ colori (1535), together with a biography, commentary, footnotes and original Italian text. Morato’s book on colour and dress in relation to ancient Greek and Roman literature was the most influential book on colour published in the 1500s.
(Leider vergriffen)

 

Viel Freude beim Lesen und Lernen!!!

Gefallen

Gefallen.

Gefallen.

Gefallen.

Ist Euch schon einmal aufgefallen, dass Gefallen ein ziemlich komisches Wort ist?

Ein Gefallen kann eine freundliche Geste sein und gleichzeitig das Fallen thematisieren.

Meine Fragen sind daher heute:

Wenn man jemandem einen Gefallen tut: fällt man dann? – Oder will man nur gefallen? Gefällt das den Begünstigten? Und warum gefällt das eigentlich dem Gefallen Gebenden?

Ich habe in meinem Leben schon vielen Menschen viele Gefallen getan. Habe Menschen schon bei so vielen Dingen geholfen, dass ich irgendwann selbst den Überblick verloren habe, wer eigentlich diese ganzen Menschen sind, die ich mit meinen vielen Gefallen um mich versammelt habe.

Ich habe Wohnungen, Jobs, Kunden & Kontakte vermittelt, Netzwerke gegründet, Arbeitsplätze gestellt,  Raum gegeben, Poster, Visitenkarten, Einladungskarten & Websites gestaltet, Feste & Workshops organisiert, Texte geschrieben, Fotos gemacht, Verlinkt, Empfohlen, Zugehört, Zeit geteilt, Tipps gegeben, Worte eingelegt, Meinungen gegeben, Know-How geteilt, Anleitung gegeben, zum Essen geladen, gute Stimmung verbreitet, Rede & Antwort gestanden und nicht zuletzt sehr vielen Kunden sehr flexibel bei ihren Problemen & Herausforderungen geholfen (und dabei nicht selten günstige Preise gemacht, weil ich entgegenkommend sein wollte).

Und manchmal habe ich selbst nicht mehr mitbekommen, wenn Menschen mir Gefallen getan haben.

Keineswegs möchte ich darum behaupten, dass ich der netteste und großzügigste Mensch bin, den das Weltenreich je erblickt hat, aber ich möchte behaupten, dass ich mir fremden Menschen stets ein ziemlich großes Vertrauen entgegen gebracht habe und immer ein offenes Herz, eine offene Tür und ein warmes Mahl zu reichen hatte. Dazu aufrichtiges Interesse, keine Selektion, keine Hintergedanken. – Im kindlichen Glauben an das Gute.

Ich hatte stets großen Gefallen daran, Menschen jeden Alters, jedes sozialen Status, jeder Berufung, jeder Nationalität zu begegnen, ihren Geschichten zu lauschen und Fragen zu stellen. Ich habe stets wahnsinnig viel Aufmerksamkeit geschenkt. Manchmal hat sich ein Alarm angeschaltet. Den ich aber viel zu oft überhört habe.

Und so war irgendwann der Zeitpunkt erreicht, dass ich das nicht mehr so einfach konnte. Vertrauen. Weil mich Menschen fallen gelassen und mich damit sehr enttäuscht haben. Weil mir etwas vorgemacht wurde. Weil ich belogen wurde. Weil sich an mir bereichert wurde. Weil ich mich ausgenutzt gefühlt habe. Weil mir kein Vertrauen entgegengebracht wurde. Weil ich eine Frau bin. Weil Menschen meine Entscheidungen und meine Gefühle verurteilt haben. Weil ich in Frage gestellt wurde. Weil Menschen nicht nachgedacht haben.

Ich habe  also so viele Gefallen getan – und bin gefallen.

Und daran nage ich.

Es ist eine böse Mauer, die ich immer aufs Neue einzubrechen versuche.

Es geht ja beim Guten nicht darum, irgendetwas zurück zu erwarten. Es geht nicht darum, dass mir irgendwelche Leute irgendetwas schuldig sind, nur weil ich nett war oder nett sein wollte. Der Schmerz meiner Enttäuschung lässt mich an diesen Gedankenzügen verzweifeln. Ich frage mich, was ich falsch gemacht habe, wo ich doch nur Gutes & Ehrliches im (Eigen)Sinne hatte. Versuche wechselnd mir selbst, allen anderen und dem ganzen System die Schuld zu geben. Und finde doch keine Erlösung.

Vergangene Nacht, da habe ich mir einfach mal das Wort „Gefallen“ durch den Kopf gehen lassen. Und da fiel es mir auf. Das Wort „Gefallen“ impliziert eine Tat, die gefällt. Eine Tat mit der ich gefallen möchte, weil sie jemand anderem gefällt. Eine Charaktereigenschaft, die ich mir vielleicht von anderen wünsche. Ein Wort, das so nah am Guten hängt, aber am Ende doch den Fall prophezeit. Ein Gefallen muss nicht nett sein. Eine klare Absage, eine ehrliche, harte Meinung: das können auch Gefallen sein. Was mir gefällt, gefällt nicht jedem. Und umgekehrt.

Es bringt nichts, zu gefallen, wenn man nicht zuerst die möglichen Motive des Gegenübers überprüft hat. Das ist nicht leicht. Das ist vielleicht sogar die schwerste menschliche Übung. Aber eine, die ich mir neuerdings sehr zu Herzen nehme. Denn Menschen sind umtriebig. Sie haben Motive und keine Skrupel. Menschen sind egoistisch, gierig, opportunistisch und nicht selten psychisch & physisch völlig überlastet. Das macht das Abenteuer Leben manchmal zu einem offenen Minenfeld.

Die Zeiten meiner wahllosen Gefallen sind hoffentlich vorbei. – Das Gute ist da, aber es liegt begraben. (Vor allem in der Großstadt, sei angemerkt.) Es fällt mir schwer die Tatsache anzunehmen, dass es vielen Menschen an Empathie und Verständnis fehlt.

Ein wichtiger Vorsatz, den ich mir daher für das neue Jahr genommen habe, den ich aber nicht in einen kleinen Satz fassen konnte, ist dieser:

Das Vertrauen wiederzufinden, dass es viele dieser guten Menschen gibt, die nicht in Ignoranz, Eigennutz und Gier versunken sind. Dass ich mich mehr auf diejenigen Kontakte und Freunde konzentrieren kann, die eine gesunde Aura pflegen und verstehen, dass alles miteinander verwoben ist.* Die alle Schattierungen in sich tragen und sich darüber bewusst sind. Die wissen, dass Gefallen viele Gesichter haben und Gutes tun, selbst wenn sie schmerzen. Dass ich lerne, dass nicht jeder Mensch meine Gefallen verdient hat. Dass ich es endlich schaffe Berufliches und Privates besser voneinander zu trennen, um mich vor mir selbst zu schützen. 👻 (Und um meinen Mitmenschen einen Gefallen zu tun!! 😂) Und ich bin sehr dankbar über jeden Menschen, der mir begenet ist, der ähnliche Werte pflegt.

Ja, das ist ganz schön viel des Guten, ich weiß.  😜

 

Jetzt bin ich neugierig! – Gebt ihr auch gerne Gefallen und seid manchmal ganz enttäuscht, wenn plötzlich niemand mehr da ist, wenn ihr selbst mal einen Gefallen bräuchtet? Wie schützt ihr Euch? – Mit Eigensinn!?

Ich freue mich auf Eure Erfahrungen & Geschichten!
Gerne auch per Mail.
💌

 

* 💝

Imagesource (Monkeymind ;)

Hello World!

Hallo 2018!

Ein neues Jahr fühlt sich immer ein bißchen an, wie ein neues Leben. Es ist zwar alles so, wie vorher, aber trotzdem ist alles ein bißchen anders.
Neue Ordner.
Eine 8 statt einer 7. ⚠️

Das vergangene Jahr ist nun ein kompaktes Archiv des Allerlei. Die Vergangenheit ist immer so schön strukturiert und nachvollziehbar. Ganz im Gegensatz zur Zukunft.
🦋

(Wissen für die Tüte: Eine Depression ist eine Obsession mit der Vergangenheit, während eine Angststörung eine Obsession mit der Zukunft ist. – Verrückt nachvollziehbar, nichtwahr?)

Wie ihr schon im letzten Post gelesen habt, habe ich mir dieses Jahr ziemlich viel vorgenommen.. und bisher klappt eigentlich noch nichts davon! 😂 – Der koffeinhaltige Kaffee muss noch aufgetrunken werden, und das frühe Aufstehen erweist sich als große Herausforderung, weil es morgens ja noch so wahnsinnig dunkel ist.. 🌚 – Aber die Zeit wird kommen!!

Einen super Tipp für den guten Musikgeschmack gibt es heute an dieser Stelle, weil ich seit dem 01.01.2018 Freundin bin: Byte FM
Zu gut, um es nicht mit der Welt zu teilen.
Danke Sina!!! 💝

Und nun – Vorfreude auf Weiteres:
Musik, Texte, kreative Empfehlungen und fluffig verpackte Lebens- und Arbeitsweisheiten.

Bis bald,
Eure Anna.

🐳

 

Vorsätze für ein neues Jahr (2018)

Weil das Bloggen dem lauten Aussprechen gleichkommt und mir dabei hilft Dinge umzusetzen, ist hier meine Liste der Dinge, die ich im nächsten Jahr gerne schaffen möchte:

– Morgens um 6 aufstehen.
– Abends um 10 schlafen gehen.

– In Ruhe guten Tee trinken.
– Auf koffeinfreien Kaffee umsteigen.

– Geduldig und mit regelmäßiger Atmung arbeiten.

– Humor fördern.

– Mehr Platz für Quatsch.

– 1 x am Tag einen Spaziergang machen.

– Genau so wenig oder noch weniger Alkohol als dieses Jahr trinken. 🤓

– Mir wieder mehr Zeit zum Kochen und Backen nehmen.
– Freunde und Familie zum Essen einladen.

– Mindestens 1 x im Monat schwimmen gehen.
– Mindestens 1 x im Monat in die Sauna gehen.

– Weniger Zeit am Computer verbringen.
– Smartphone- & Telefonnutzung auf einen Nebenraum beschränken.
– Feste Zeiten für soziale Medien setzen und einhalten.

Das Studio neu einrichten.
– Eine richtig schöne & praktische Küche bauen.
Das Amt einrichten.
– Viele Wände, Böden, Decken und Möbel bemalen.
– Gästezimmer einrichten.

– Eine neue CI für Studio Blinkblink entwickeln.
– Mehr Zeit für Monster Patterns einrichten.
– Mehr kollaborieren.

BlinkBlinkBlack. ♥️

– Neue Kunden gewinnen.

– Zurück zum Riso.
– Siebdrucken.

– Mehr gestalten.
– Mehr schreiben.
– Mehr Musik hören.

– Endlich wieder selbst Musik machen.
– Singen.

Listen Lounges organisieren.

– Mehr Zeit im Freien mit Sonne und Sternen verbringen.

– Feuer machen.

– Mindestens eine Woche ans Meer fahren.
– Mindestens eine mir noch unbekannte Stadt besichtigen.
– Teltow-Fläming entdecken.
– Ein Festival wagen!?

– Fahrradfahren.
– Ganz viel Picknicken.

– Kleidung nähen.

– Briefe und Postkarten schreiben.

– Workshops organisieren.

– Mein neues altes Auto besser pflegen, als meine alten alten Autos. 🚙

 

Das wird ein tolles neues Jahr.
🎎

 

Und ihr?
Was habt ihr für gute Vorsätze!?

💌

 

MUSIK KLICK