Alle Artikel in: Persönliches

Weibischer Zwischenfunk

Das Beitragsbild ist von Auguste Renoir. Ich habe es auf meinen Risographen gelegt und neonpink kopiert. Dann gelbe Punkte darüber. Man denke dabei an Sommersprossen. Oder Yayoi Kusama. Yayoi lebt in einer Psychiatrie und malt Punkte. Bzw. Strukturen. – Muster. Dann denke man an Stigmata. An Schandflecken. Oder an mit in gewissen gesellschaftlichen Verhältnissen auftretenden Geschlechterrollen. Manchmal leide ich sehr darunter eine Frau zu sein. Insbesondere an den Tagen, in denen sich mein Körper fortpflanzen will und noch viel mehr an den Tagen seiner Enttäuschung. – Und dann noch an all den Tagen, in denen mir einmal mehr klar wird, wie wenig von Frauen erwartet wird – bzw. wie wenig ihnen zugetraut oder anvertraut wird, bzw. welch ein großer Mangel an gesellschaftlich verinnerlichter Wertschätzung für all die weiblichen Fähigkeiten und Potentiale herrscht. Eine um sich greifende Ablehnung von Sensibilität – ein Trauerspiel. – Und wie sehr diese Haltungen auf die Frauen (und auch Männer!) abfärben: ich könnte bisweilen darunter verzweifeln. Aber ich habe keine Lust. Ich habe keine Lust zu verzweifeln. Ich habe auch keine …

X-Mas-Egg / The End

Ich bin froh, dass das Jahr so gut wie geschafft ist. Aus mir fremder Region sende ich an dieser Stelle denen, die dies lesen: beschauliches, besinnliches, beseeltes, beglückendes Beisammensein. Das DIY, was es noch mit in den Zug geschafft hat: #24 – ein Weihnachts-Ei. Gülden und heilig. #23 & #22 wären gewesen: bunt und blinkend bemalte Walnüsse, Erdnüsse und Haselnüsse & ein Holzbrett mit einer Tannenbaumsilhouette – an eine Wand gelehnt und an den Rändern mit / von Lichterkette beleuchtet. Im großzügigen Vertrauen auf Euer Vostellungsvermögen verabschiede ich mich in eine ruhige aber beschäftige Zeit. Denn 2017 wird groß für mich. Und für Euch. Much Love, Yours Blinkblink.   Soul Music:

20. – MARBLE

Ein Do-It-Again. Marmoriern mit Easy Marble und dazu eine kräftige Portion Glitzer. Zu mehr bzw. nicht weniger hat es heute gereicht. Kann man immer wieder machen – einfach und immer wieder. (Ich kann Euch in Worten nicht den Lösemittelgehalt vermitteln.) So langsam vergeht mir die Freude an den öffentlichen Medien, warum ich im Verdeckten nach der Mystik krame. Unerwartete Ereignisse kreieren einen neuen Rhytmus in der Stadt. Die Tage müssen sich nun wieder ordnen. Oder auch nicht. Achtsam zu sein ist keine Warnung – es ist eine Tugend. Erinnern Sie sich und informieren Sie sich. Ich schreibe gern. Zur guten Nacht. Nice Trivia: The Story about the world’s blackest black pigment. PINKEST PINK. Merken

Le Mat – Love Trap #15 #16 #17 #18 #19

Das mit dem freiwilligen selbstlosen Bloggen – das ist ja so eine Sache. Ich nehme es mir schon so viele Jahre vor, schreibe, fotografiere, rotierte – und diesesmal hatte ich sogar einen vorweihnachtlichen Masterplan (ich nahm mir das Schmieden zu Herzen). Aber hier sind sie wieder: 5 vergangene Tage – es könnten auch 5 Wochen sein – und nichts hab ich veröffentlicht, von den Dingen, die ich bestaunte oder mit Aufmerksamkeit bedachte. Mein Adventskalender geht aber morgen wieder weiter. Die Liste ist noch lang – die Tage sind es leider nicht. Der Blog vergisst es nicht. Macht nichts, weil: mache was. Hier wurden nämlich Meilensteine gelegt und diverse Ereignisse des Herzens erlebt. Ich kann gar nicht beschreiben, wie sehr ich mich auf das kommende Jahr freue. Und auf die Feiertage. Es wärmt sich in Liebe und Licht, das närrische Kind. #bismorgen

Back in Space / Cosmoattack

Allerlei Wahrsagerei. Stückchenhafte Stümpermacht. Wortgefechte mit dem Selbst. Ich habe meinen Platz wieder. Im großen Raum. Es werden dann auch wieder Hintergrundinformationen veröffentlicht und geteilt. Behind the Scene within the Space. Weil jetzt auf der anderen Straßenseite mehr Himmel zu sehen ist. Und weil viel gedacht auch viel gemacht und geschrieben neben geschrien. Worte sind auch nur zum Kneten da. #techno aus Mexiko: Alles Liebe, Eure Annana. Treue Vertreterin der BeLIEBigkeit.

School of Life

Zurück in die Kindheit dank dem Internet. Höre mir die ganzen kleinen Beiträge von School of Life an. Schön. – Developing emotional intelligence. Very wise. Ich bin ruhig und in der Schweiz. Erdenke und schreibe Szenarien. Träume von Bäumen, die automatisch zu Baumhäusern wachsen und von wahnwitzigen Installationen und Objekten, die die Welt noch nicht gesehen hat. Wach und weitestgehend gesund messe ich der Entwicklung meiner inneren Kreativität einen immer höheren Wert bei. Hiermit Notiz gemacht :) Und wer diesen Blog schon etwas länger liest und mich auch ein bißchen kennt, der freut sich auch darüber. Erinnert mich an meine unbändige Begeisterung für die hohe Kunst Jerusalems. Musik: #222 – 1 #222 – 2

In dreams I walk with you

Im Erleben: ein bißchen Musik für die Plattform. Ein bißchen Muster für die Augen. Ein bißchen Gedanken für die Dankenden. Ich fühle mich heute mutig und stark, da ich gestern festgestellt habe, dass meine Sehnsucht nicht an einen Ort oder zu einem Menschen führt, sondern zurück zu mir selbst. „Hier bin ich – Ich bin noch da! Ich stehe hier und warte! Komm zurück!“ So rief es von innen heraus. Nun eile ich. (Aber das Meer kann auch nicht schaden.) Listen to this story, listen to this music and start dreaming: Then, Goodnight: Then, listen to Jung:

Wachsen lassen

Nochmal ausgeflogen, weil fliegen doch leichter ist, als man denkt: Ich war für ein kleines Wochenende mit Stephanie in der Sächsischen Schweiz. Und weil Stephanie und ich uns indirekt über das Internet – bzw. das Bloggen kennen (mehr über Lina & Anselm), darum gibt es jetzt auch einen Blogpost dazu. Denn wir haben uns viel über das Internet unterhalten. Und über das Frausein, Freisein und Fröhlichsein. Begeistertsein, Beschäftigtsein, Professionellsein. Neue und alte Formate. Jetzt wächst in mir nicht nur der Wald weiter (den wir bestaunten), sondern auch viele viele viele Ideen. Danke fürs Sein, liebe Stephanie. Die Sächsische Schweiz ist ein unbedingt empfehlenswertes Naturschauspiel. Schönste Wanderpfade. Ganz einfach und gar nicht teuer zu erreichen. #maturenature Jetzt geht die Arbeit los. – Aber so richtig. Im Wachsen. Merken

Das war in Jordanien

Es ist jetzt wirklich schon einige Wochen her: Die Reise nach Jordanien mit dem Jungen Ensemble Berlin. Da ich mich unmittelbar nach Ankunft in Berlin und Arbeit verwurschtelt habe, gibt es erst jetzt Reisefotos, vom Anfang bis zum Ende. Wörter nicht viele. Jedoch erwähnt: wer mit einem Orchester reist hat permanent Geräusche um sich. Wir waren 65 Leute… wir fielen auf und machten Musik. Brachten Musik. Verlebten gute Tage. Wie schön es war seht Ihr hier: