Autor: Anna Niestroj

Eiversum

Ich lasse kurz ein Ei hier, weil bald Ostern ist und viele von Euch bestimmt mit Eiern beschĂ€ftigt sind. 🐇 Wir hier im Hause Blinkblinkblack mögen auch sehr gerne Eier. Wir danken den HĂŒhnern und kaufen auch immer brav 0-đŸ„š. Wer es noch nicht mitbekommen hat: das Haus in welches wir uns derzeit einrichten hat neue EigentĂŒmer und einen neuen Namen. Das Tribunal. Es ist ein ungewöhnlicher Ort, der ganz viel Pflege bedarf. Wir freuen uns, wenn das Haus fĂŒr die eine odere andere Seele auch interessant ist. Erfordert Phantasie, erfordert Mut. – Aktuell wird zur Besichtigung gerufen, wir sind gespannt. Schönes entsteht im April, habt fröhliche Feiertage ihr Lieben da draußen!     Foto / gekratztes Ei aus „Ostereier“ von Monika Thoresen.  

Mein Blog

Dieses Jahr werden es 10 Jahre. Mit meinem Blog. DafĂŒr fehlen mir die Worte. Im wahrsten Sinne des Wortes. Es gibt hier nicht mehr viel zu schreiben. Denn es wurde und es wird ĂŒber alles schon geschrieben (werden). DarĂŒber denke ich als (Ex-) Social Media  und Blog begeistere Person zurzeit ziemlich viel nach. Denken ist etwas anderes als Schreiben. Darum schreibe ich hier nicht. Außer jetzt! 😋 Ich habe mich nie dazu entschieden meinen Blog zu monetarisieren (welch ein schönes Internetwort) und mein Leben zu einer ProjektionsflĂ€che zu machen. Ich habe mir nie eine eindeutige Online IdentitĂ€t erschaffen. (Mit der ich mich – oh Freude – jetzt nach 10 Jahren vielleicht nicht mehr hĂ€tte identifizieren können.) Trotzdem ist mein Blog noch da. Ich habe es mir mit meinem Bloggerinnendasein immer sehr einfach gemacht: ich habe meinen Blog nie besonders wichtig genommen. Und darum ist er nicht wichtig. So einfach ist das. So einfach ist es, etwas zu Schreiben, was nicht wichtig ist. 😎 Aber selbstverstĂ€ndlich ist mir sehr Vieles wichtig! Gewissermaßen auch dieser Blog. Das …

Kennt ihr eigentlich Leonard Koren?

Ich habe Leonard Koren erst vor weniger Zeit entdeckt und war sofort begeistert von ihm und seinem Werk. Leonard Koren macht BĂŒcher. Wunderbare BĂŒcher. Ich nehme mir daher heute an diesem grauen Samstag im Februar gerne die Zeit und teile meine Begeisterung mit Euch: Die bekannteste Arbeit von Leonard Koren ist  vermutlich das WET Magazine – The magazine of gourmet bathing – aus den Jahren 1976-1981, welches – oh Freude – im Jahr 2012 in einem Buch zusammengefasst wurde. Denn die Magazine sind natĂŒrlich völlig vergriffen und es gibt auch weltweit keine einzige vollstĂ€ndige Sammlung. (Außer vielleicht in Leonard Korens Privatbesitz.) WET = Water Effects Transformation.     Das WET Magazine war Zeitgeist – eines der angesagtesten Magazinformate seiner Zeit in Californien und ging natĂŒrlich auch mit so einigen legendĂ€ren Badeveranstaltungen einher. WĂ€hrend der 5 Erscheinungsjahre veröffentliche WET regelmĂ€ĂŸig BeitrĂ€ge vom Cartoonisten Matt Groening, (dieser Zeit noch unbekannt), sowie dem Punk Artist Gary Panter oder dem Fotografen Herb Ritts und vielen mehr. Das Magazin setzte neue Standarts in der Magazingestaltung und im Grafikdesign. Hier könnt ihr …

Klicktipp: Door of Perception

Ich finde, dass es heutzutage immer schwieriger wird, gute persönliche Websites zu finden. (Vermutlich, weil die Algorithmen sich mit Geld gepaart haben, haha.) đŸ‘‰đŸ»Â  Nach Perlen muss man tauchen. Also starte ich wieder damit das Internet zu einem schöneren Surferlebnis zu machen und teile von nun an Links zu anderen Websites und Blogs, die meiner Meinung nach einen ehrlichen Mehrwert bieten. đŸ‘łđŸ»â€â™€ïž Das wird vermutlich in sehr unregelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden geschehen, aber hiermit ist angefangen: Door of Perception The „Door Of Perception“ is an ever-growing compilation of things that talk to the artist Ben Roth on a deep level. Passing on that feeling of resonance is a way of caring. He wants to take you with him on a path towards the light of consciousness.     Anschauen lohnt sich! Das Bild ist von Tuco Amalfi.

Gedanken zu Farben (und viele Buchempfehlungen!)

Zurzeit wĂ€hle ich oft und viele Farben aus. Und ich liebe es Farben auszuwĂ€hlen. Sehr. Ich mache das sehr intuitiv, greife fast fremdgesteuert nach Stiften, nach Tönen, die viel zu selten miteinander kombiniert werden. Farben machen mich sehr froh und ich kann mich stundenlang mit Farbkarten beschĂ€ftigen. Farben sind voll mein Ding. Egal ob flĂŒssig, in Stiftform, als Wandfarbe, als Make-Up oder Nagellack. Ich bediene mich sehr großzĂŒgig am Regenbogen und falle damit ein bißchen aus dem (deutschen) Raster. Buntes wird hierzulande leider viel zu oft mit Kindlichkeit und daher in gewisser Weise mit NaivitĂ€t assoziiert. – Schade! Trotz dass ich mich schon seit ĂŒber 10 Jahren professionell mit Gestaltung beschĂ€ftige (und schon mein ganzes Leben privat), habe ich manchmal immer noch das GefĂŒhl mit meiner Ausbildung ganz am Anfang zu stehen. Ich sehe die Dinge mittlerweile aus so vielen verschiedenen Betrachtungswinkeln, dass ich der Überzeugung bin, dass ich Vieles noch nicht als etwas anderes erkannt habe – als etwas, was es AUCH sein könnte. Zum Beispiel die Farbe Gelb. Ich hatte in meiner Kindheit …

Gefallen

Gefallen. Gefallen. Gefallen. Ist Euch schon einmal aufgefallen, dass Gefallen ein ziemlich komisches Wort ist? Ein Gefallen kann eine freundliche Geste sein und gleichzeitig das Fallen thematisieren. Meine Fragen sind daher heute: Wenn man jemandem einen Gefallen tut: fĂ€llt man dann? – Oder will man nur gefallen? GefĂ€llt das den BegĂŒnstigten? Und warum gefĂ€llt das eigentlich dem Gefallen Gebenden? Ich habe in meinem Leben schon vielen Menschen viele Gefallen getan. Habe Menschen schon bei so vielen Dingen geholfen, dass ich irgendwann selbst den Überblick verloren habe, wer eigentlich diese ganzen Menschen sind, die ich mit meinen vielen Gefallen um mich versammelt habe. Ich habe Wohnungen, Jobs, Kunden & Kontakte vermittelt, Netzwerke gegrĂŒndet, ArbeitsplĂ€tze gestellt,  Raum gegeben, Poster, Visitenkarten, Einladungskarten & Websites gestaltet, Feste & Workshops organisiert, Texte geschrieben, Fotos gemacht, Verlinkt, Empfohlen, Zugehört, Zeit geteilt, Tipps gegeben, Worte eingelegt, Meinungen gegeben, Know-How geteilt, Anleitung gegeben, zum Essen geladen, gute Stimmung verbreitet, Rede & Antwort gestanden und nicht zuletzt sehr vielen Kunden sehr flexibel bei ihren Problemen & Herausforderungen geholfen (und dabei nicht selten gĂŒnstige Preise …

Hello World!

Hallo 2018! Ein neues Jahr fĂŒhlt sich immer ein bißchen an, wie ein neues Leben. Es ist zwar alles so, wie vorher, aber trotzdem ist alles ein bißchen anders. Neue Ordner. Eine 8 statt einer 7. ⚠ Das vergangene Jahr ist nun ein kompaktes Archiv des Allerlei. Die Vergangenheit ist immer so schön strukturiert und nachvollziehbar. Ganz im Gegensatz zur Zukunft. 🩋 (Wissen fĂŒr die TĂŒte: Eine Depression ist eine Obsession mit der Vergangenheit, wĂ€hrend eine Angststörung eine Obsession mit der Zukunft ist. – VerrĂŒckt nachvollziehbar, nichtwahr?) Wie ihr schon im letzten Post gelesen habt, habe ich mir dieses Jahr ziemlich viel vorgenommen.. und bisher klappt eigentlich noch nichts davon! 😂 – Der koffeinhaltige Kaffee muss noch aufgetrunken werden, und das frĂŒhe Aufstehen erweist sich als große Herausforderung, weil es morgens ja noch so wahnsinnig dunkel ist.. 🌚 – Aber die Zeit wird kommen!! Einen super Tipp fĂŒr den guten Musikgeschmack gibt es heute an dieser Stelle, weil ich seit dem 01.01.2018 Freundin bin: Byte FM Zu gut, um es nicht mit der Welt zu …

VorsĂ€tze fĂŒr ein neues Jahr (2018)

Weil das Bloggen dem lauten Aussprechen gleichkommt und mir dabei hilft Dinge umzusetzen, ist hier meine Liste der Dinge, die ich im nĂ€chsten Jahr gerne schaffen möchte: – Morgens um 6 aufstehen. – Abends um 10 schlafen gehen. – In Ruhe guten Tee trinken. – Auf koffeinfreien Kaffee umsteigen. – Geduldig und mit regelmĂ€ĂŸiger Atmung arbeiten. – Humor fördern. – Mehr Platz fĂŒr Quatsch. – 1 x am Tag einen Spaziergang machen. – Genau so wenig oder noch weniger Alkohol als dieses Jahr trinken. đŸ€“ – Mir wieder mehr Zeit zum Kochen und Backen nehmen. – Freunde und Familie zum Essen einladen. – Mindestens 1 x im Monat schwimmen gehen. – Mindestens 1 x im Monat in die Sauna gehen. – Weniger Zeit am Computer verbringen. – Smartphone- & Telefonnutzung auf einen Nebenraum beschrĂ€nken. – Feste Zeiten fĂŒr soziale Medien setzen und einhalten. – Das Studio neu einrichten. – Eine richtig schöne & praktische KĂŒche bauen. – Das Amt einrichten. – Viele WĂ€nde, Böden, Decken und Möbel bemalen. – GĂ€stezimmer einrichten. – Eine neue CI …

BLACK – Kommentare zu Musik

Vorletztes Jahr habe ich mit einem guten Freund begonnen an einem Projekt zu arbeiten, das unserer beiden liebsten Interessen ganz besonders wunderbar bĂŒndelte: Musik und Internet Trivia. Das Vorhaben war genau so unwichtig wie groß. Eine ganze Farbbibliothek der Musikgeschichte sollte entstehen. Und Spaß dabei, natĂŒrlich. In der Zwischenzeit ist mein guter Freund leider verstorben. Eine andere Geschichte, aber auch ein kleiner Teil dieser. Einen Auszug unserer Arbeit habe ich vor einem Jahr in Heftform der Familie Black zu Weihnachten geschenkt. Eine andere Geschichte und auch ein kleiner Teil dieser. Dieser Post ist fĂŒr alle, die Musik sehr lieben und das Internet in all seiner BanalitĂ€t auch. (In der SchwĂ€rze der Nacht.) Mit Liebe kuratiert: