Autor: Anna Niestroj

Gedanken haben Farben

Ich wollte kurz etwas hier lassen. Ein paar bunte Gedanken. (Weil bald Ostern und Ferien ist..) Etwas zum hören: Space Scrap. (Und den Planeten verlassen.) Etwas zum Denken: The importance of doing nothing. Eines Tages gestalte ich dann auch noch diese Dissertation zum Thema dessen vielen, was wir hier (er)leben. Weil Wissenschaft auf gewisse Weise Spaß macht. Hihi. Anna.    

Weibischer Zwischenfunk

Das Beitragsbild ist von Auguste Renoir. Ich habe es auf meinen Risographen gelegt und neonpink kopiert. Dann gelbe Punkte darüber. Man denke dabei an Sommersprossen. Oder Yayoi Kusama. Yayoi lebt in einer Psychiatrie und malt Punkte. Bzw. Strukturen. – Muster. Dann denke man an Stigmata. An Schandflecken. Oder an mit in gewissen gesellschaftlichen Verhältnissen auftretenden Geschlechterrollen. Manchmal leide ich sehr darunter eine Frau zu sein. Insbesondere an den Tagen, in denen sich mein Körper fortpflanzen will und noch viel mehr an den Tagen seiner Enttäuschung. – Und dann noch an all den Tagen, in denen mir einmal mehr klar wird, wie wenig von Frauen erwartet wird – bzw. wie wenig ihnen zugetraut oder anvertraut wird, bzw. welch ein großer Mangel an gesellschaftlich verinnerlichter Wertschätzung für all die weiblichen Fähigkeiten und Potentiale herrscht. Eine um sich greifende Ablehnung von Sensibilität – ein Trauerspiel. – Und wie sehr diese Haltungen auf die Frauen (und auch Männer!) abfärben: ich könnte bisweilen darunter verzweifeln. Aber ich habe keine Lust. Ich habe keine Lust zu verzweifeln. Ich habe auch keine …

X-Mas-Egg / The End

Ich bin froh, dass das Jahr so gut wie geschafft ist. Aus mir fremder Region sende ich an dieser Stelle denen, die dies lesen: beschauliches, besinnliches, beseeltes, beglückendes Beisammensein. Das DIY, was es noch mit in den Zug geschafft hat: #24 – ein Weihnachts-Ei. Gülden und heilig. #23 & #22 wären gewesen: bunt und blinkend bemalte Walnüsse, Erdnüsse und Haselnüsse & ein Holzbrett mit einer Tannenbaumsilhouette – an eine Wand gelehnt und an den Rändern mit / von Lichterkette beleuchtet. Im großzügigen Vertrauen auf Euer Vostellungsvermögen verabschiede ich mich in eine ruhige aber beschäftige Zeit. Denn 2017 wird groß für mich. Und für Euch. Much Love, Yours Blinkblink.   Soul Music:

20. – MARBLE

Ein Do-It-Again. Marmoriern mit Easy Marble und dazu eine kräftige Portion Glitzer. Zu mehr bzw. nicht weniger hat es heute gereicht. Kann man immer wieder machen – einfach und immer wieder. (Ich kann Euch in Worten nicht den Lösemittelgehalt vermitteln.) So langsam vergeht mir die Freude an den öffentlichen Medien, warum ich im Verdeckten nach der Mystik krame. Unerwartete Ereignisse kreieren einen neuen Rhytmus in der Stadt. Die Tage müssen sich nun wieder ordnen. Oder auch nicht. Achtsam zu sein ist keine Warnung – es ist eine Tugend. Erinnern Sie sich und informieren Sie sich. Ich schreibe gern. Zur guten Nacht. Nice Trivia: The Story about the world’s blackest black pigment. PINKEST PINK. Merken

Le Mat – Love Trap #15 #16 #17 #18 #19

Das mit dem freiwilligen selbstlosen Bloggen – das ist ja so eine Sache. Ich nehme es mir schon so viele Jahre vor, schreibe, fotografiere, rotierte – und diesesmal hatte ich sogar einen vorweihnachtlichen Masterplan (ich nahm mir das Schmieden zu Herzen). Aber hier sind sie wieder: 5 vergangene Tage – es könnten auch 5 Wochen sein – und nichts hab ich veröffentlicht, von den Dingen, die ich bestaunte oder mit Aufmerksamkeit bedachte. Mein Adventskalender geht aber morgen wieder weiter. Die Liste ist noch lang – die Tage sind es leider nicht. Der Blog vergisst es nicht. Macht nichts, weil: mache was. Hier wurden nämlich Meilensteine gelegt und diverse Ereignisse des Herzens erlebt. Ich kann gar nicht beschreiben, wie sehr ich mich auf das kommende Jahr freue. Und auf die Feiertage. Es wärmt sich in Liebe und Licht, das närrische Kind. #bismorgen

13. – HOLY

Ich könnte jetzt sehr weit ausholen, über das Heiligsein. Kreise. Licht. Menschen. Mein 13. Gestaltungstipp: Nehmt die schönsten Fotos Eurer Angehörigen und macht Ihnen ein Bildnis. Ob Glitzer oder Straß oder einfach nur mit einem Schwarzen Stift. Der Heiligenschein – er sagt so viel über die, die Ihr liebt. (Ich habe hier mit einem anonymen Flohmarktfoto gearbeitet, risographiert und geklebt.)   Merken

12. – PIMPED PAPER

Schenken macht ja unter anderem deshalb so viel Spaß, weil man vorher alles so hübsch einpacken darf. Lieblingssache. (Fast hätte ich mich dieses Jahr deshalb auch als Weihnachtseinpackengel in einem Kaufhaus beworben – hahaha:D – nein, es kam nicht dazu.) Ich liebe Geschenkpapier. Aber weil ich so wahnsinnig viel davon besitze, habe ich mir schon seit ein paar Jahren (ehem) ein Geschenkpapier-Kaufverbot auferlegt. Dementsprechend bin ich von meinen Papieren gelangweilt. Also habe ich sie ein bißchen angemalt. Mit leuchtenden und metallisch pigmentierten Stiften. – Sieht man hier auf den Scans nicht so gut, aber Ihr wisst, wie ich es meine. Gibt dem Geschenkten die extra-persönliche Note. Einfach macht Spaß. (So wie alles hier;) (Ernst gibts erst nächstes Jahr wieder..)   Merken Merken