Autor: Anna Niestroj

Vorsätze für ein neues Jahr (2018)

Weil das Bloggen dem lauten Aussprechen gleichkommt und mir dabei hilft Dinge umzusetzen, ist hier meine Liste der Dinge, die ich im nächsten Jahr gerne schaffen möchte: – Morgens um 6 aufstehen. – Abends um 10 schlafen gehen. – In Ruhe guten Tee trinken. – Auf koffeinfreien Kaffee umsteigen. – Geduldig und mit regelmäßiger Atmung arbeiten. – Humor fördern. – Mehr Platz für Quatsch. – 1 x am Tag einen Spaziergang machen. – Genau so wenig oder noch weniger Alkohol als dieses Jahr trinken. 🤓 – Mir wieder mehr Zeit zum Kochen und Backen nehmen. – Freunde und Familie zum Essen einladen. – Mindestens 1 x im Monat schwimmen gehen. – Mindestens 1 x im Monat in die Sauna gehen. – Weniger Zeit am Computer verbringen. – Smartphone- & Telefonnutzung auf einen Nebenraum beschränken. – Feste Zeiten für soziale Medien setzen und einhalten. – Das Studio neu einrichten. – Eine richtig schöne & praktische Küche bauen. – Das Amt einrichten. – Viele Wände, Böden, Decken und Möbel bemalen. – Gästezimmer einrichten. – Eine neue CI …

BLACK – Kommentare zu Musik

Vorletztes Jahr habe ich mit einem guten Freund begonnen an einem Projekt zu arbeiten, das unserer beiden liebsten Interessen ganz besonders wunderbar bündelte: Musik und Internet Trivia. Das Vorhaben war genau so unwichtig wie groß. Eine ganze Farbbibliothek der Musikgeschichte sollte entstehen. Und Spaß dabei, natürlich. In der Zwischenzeit ist mein guter Freund leider verstorben. Eine andere Geschichte, aber auch ein kleiner Teil dieser. Einen Auszug unserer Arbeit habe ich vor einem Jahr in Heftform der Familie Black zu Weihnachten geschenkt. Eine andere Geschichte und auch ein kleiner Teil dieser. Dieser Post ist für alle, die Musik sehr lieben und das Internet in all seiner Banalität auch. (In der Schwärze der Nacht.) Mit Liebe kuratiert:

Bald wird ausgepackt

Hallo Internetwelt! Ich funke in das Rauschen millionenfacher Störsignale. Ich arbeite hier parallel schon an mindestens 10 verschiedenen Blogpostbeiträgen, aber an allen wird noch gefeilt, weil sie so intensiv sein werden. Habe Freude daran. In der Zwischenzeit poste ich ein verpacktes Etwas. (Einpacken für Arme.) Außerdem frage ich mich heute ganz ernsthaft, wie Frauen es jemals hinbekommen hätten sich zu vernetzen, wenn es das Internet-Proxy und Herzchenemojies niemals gegeben hätte. So viel kaschierten Blümchenhass wie heutzutage gab es wohl selten zuvor zu sehen. Tipp: traue keiner Netzwerkerin, welche lauthals die Marke ICH propagiert. (Ich denke ich sollte mich von sämtlichen Frauengruppen wieder abmelden und stattdessen in Zirkusgruppen anmelden.) Zum Glück ist ja bald Weihnachten. Zeit für sowas. Und für Humor. (!) Das echte Leben findet ihr nur noch in den Kleinanzeigen, meine lieben Lesemäuse. :*

Anna Niestroj auf dem Weg

Was ist eigentlich Privileg?

Ein Privileg (Plural Privilegien, von lateinisch privilegium „Ausnahmegesetz, Vorrecht“) ist ein Vorrecht, das einer einzelnen Person oder einer Personengruppe zugeteilt wird. Das sagt das Internet. Das sagt die Welt. Heute frage ich mich: bin ich eigentlich privilegiert? Jetzt und hier? Hier und jetzt? Und warum eigentlich (nicht)? Ich habe heute dieses Video auf Facebook entdeckt. Es wurde zu diesem Zeitpunkt 83 Millionen Male abgespielt, eine halbe Millionen Male geliked und 1,6 Millionen Male geteilt. Ich habe dieses Video heute angeschaut und es hat mich sehr getroffen. Es hat mich sehr getroffen, weil ich in der letzten Reihe stehen geblieben bin. Dieses Video ist eine gelungene Analogie, die alle betrifft, in der sich aber nicht alle wiederfinden können, weil sie nicht Teil dieses Videos sind. (Und weil es auch eigentlich ein bißchen doof ist.) Aber nicht so schlimm. Es hilft. Es hilft einen ganz unterschwelligen Missstand zu erklären, den Menschen erleben. Und dieser Missstand passiert uns nicht auf dem Sportplatz, sondern im echten Leben. Manchmal schnürt sich mir die Luft ab, wenn ich mich auseinandersetze, mit …

Warum ich Baustellen liebe

Ich habe gestern zu meinem Freund gesagt, dass man nicht auf einer Baustelle arbeiten sollte, wenn es nicht die eigene ist. Anders betont hätte ich auch sagen können, dass es total unlogisch ist auf einer Baustelle zu arbeiten, die nicht die eigene ist. – Vorausgesetzt natürlich, man hat überhaupt eine Baustelle. Da ich aber davon ausgehe, dass Baustellen zum Beispiel Beziehungen, persönliche Projekte oder Vorhaben, Abschlussarbeiten, diverse geistige oder körperliche Schmerzzustände sein können, so glaube ich, dass wahrscheinlich jeder Mensch auf dieser Erde eine Baustelle hat. Und somit sollte sich auch jeder mit dieser meinen Abhandlung zu Baustellen irgendwie identifizieren können. Ich habe (u.a.) ein Faible für „echte“ Baustellen, beziehungsweise: heruntergekommene, alte Gebäude. Nachdem ich mir nach jeder bisherigen Baustellengeschichte (aus porigem Altbaubestand) immer wieder gesagt habe: das machst Du nie wieder!, so habe ich dennoch wieder damit angefangen und bearbeite derzeit die größte Baustelle, die ich jemals hatte. – Und merkwürdigerweise fühlt es sich genau richtig an. Keine Reue, kein Jammern. Einfach machen. Stück, für Stück, für Stück, für Stück, für Stück. Manchmal denke …

Zahlenmenschen versus neue Welt

Hier sind wir also: in der lange angekündigten Welt der neuen Werte. In der Welt der mannigfachen Währungssysteme. In der Welt der Zahlen, Datenmassen, Superlativen, Kryptowährungen. Mehr, mehr, mehr. Zu viel, zu viel, zu viel.  Alles vermessen. Vom Weltall bis zum IQ. Mich wundert es seit Langem, was man hier eigentlich am Besten machen sollte, wenn man nicht in Quantitäten hineingeboren wurde, sondern in das pure Dasein. Schaltet man dann einfach ab? Sollte man besser trinken, viel konsumieren, banalisieren, sich permanent stressen, um möglichst das eigene Dasein zu vergessen? – Und damit die Tatsache zu übersehen, dass man kein Freund von Zahlen ist? So sehr ich darauf vertraut habe, dass das Internet und die sozialen Medien anderen Werten unterliegen werden, so sehr habe ich mich geirrt. Alles geht kalkuliert vor sich, alles wird gründlich geplant. Follower, Kommentare, Likes & Shares werden gezählt. Kein Content ist mehr zufällig. Die Zeit des Experimentierens ist vorbei. Alle sind nunmehr ganz strategisch bei der Sache. Bloggen mehr, schreiben mehr, investieren mehr, teilen mehr. Mehr, mehr mehr. Ich sehe kaum …

How To Speak Pure

Right Speech As tought by the Buddha. Speech must be pure and wholesome. Purity is achieved by removing impurity, and so we must understand what constitutes impure speech. Such acts include: telling lies, that is, speaking either more or less than the truth; carrying tales that set friends at odds; backbiting and slander; speaking harsh words that disturb others and have no beneficial effect; and idle gossip, meaningless chatter that wastes one’s own time and the time of others. Abstaining from all such impure speech leaves nothing but right speech. One who practices right speech speaks the truth and is steadfast in truthfulness, trustworthy, dependable, straightforward with others. He reconciles the quarreling and encourages the united. He delights in harmony, seeks after harmony, rejoices in harmony, and creates harmony by his words. His speech is gentle, pleasing to the ear, kindly, heartwarming, courteous, agreeable, and enjoyable to many. He speaks at the proper time, according to the facts, according to what is helpful, according to Dhamma and the Code of Conduct. His or her words …

Reality

Ich weiß ja nicht, wer von Euch Zeitgenossen damals zur Kirche ging oder noch geht. Mindestens einmal in der Woche dasitzen und die Gedanken schweifen lassen, weil das Zuhören zu anstrengend ist. Oder Zuhören, weil es einleuchtend ist. Ich gehe nicht zur Kirche, aber bin dennoch andächtig. Bei der Sache. Weil sich die Realität nicht erklären lässt, wenn man einmal gründlich darüber nachgedacht hat..;) Hört hier –> (Ein etwas monotoner Sprachrythmus auf Dauer – aber das Wissen wert.) (Und dabei Farben & Formen. – My Reality.)