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DIE ANALOGITALE KULTUR

Buchempfehlung:Kultur digital: Begriffe, Hintergründe, Beispieleerschienen über Migros Kulturprozent Analog / Digital„Die beiden Begriffe werden gern für gegensätzlich gehalten – etwa, wenn von einer ‚analogen‘ und einer ‚digitalen‘ Kultur die Rede ist. Zwar bezeichnen die Begriffe zwei unterschiedliche Prinzipien: Im ersten Fall wird ein physikalisches Signal physikalisch übersetzt, im zweiten Fall erfolgt eine Übersetzung in Recheneinheiten. Im Alltag haben wir es jedoch meist mit Kombinationen aus beiden Verfahren zu tun. Zudem regen wohl nicht zuletzt die Erfahrungen mit der Instabilität und Fragilität digitaler Daten beziehungsweise Medien, Datenträgern und Archiven zu (Rück-) Übertragungen ins Analoge an. Auch deshalb lässt sich treffend von einer ‚analogitalen‘ Kultur sprechen, in der Analoges und Digitales auf vielfältige Weise ineinandergreifen.“.

Medienkritik im Wandel der Zeit

Die Schrift macht uns vergesslich „Denn diese Erfindung wird der Lernenden Seelen vielmehr Vergessenheit einflössen aus Vernachlässigung des Gedächtnisses, weil sie im Vertrauen auf die Schrift sich nur von aussen vermittels fremder Zeichen, nicht aber innerlich sich selbst und unmittelbar erinnern werden. Nicht also für das Gedächtnis, sondern nur für die Erinnerung hast du ein Mittel erfunden, und von der Weisheit bringst du deinen Lehrlingen nur den Schein bei, nicht die Seele selbst. Denn indem sie nun vieles gehört haben ohne Unterricht, werden sie sich auch vielwissend zu sein dünken, da sie doch unwissend grösstenteils sind, und schwer zu behandeln, nachdem sie scheinweise geworden statt weise.“ Sokrates: Phaidros, 370 v. Chr. Die Zeitung lenkt uns vom Wichtigen ab „Sie lechzen danach, täglich nach Neuem zu fragen, Neues zu hören, Neues zu erzählen. (…) Und tatsächlich sehen wir, dass Menschen jedes Standes und jeder Stellung an diesem Fehler leiden. (…) Ja einige sind so schrecklich neugierig und auf Neue Zeitungen so erpicht (…), dass sie sich nicht scheuen, sie sogar in den Kirchen während der heiligen …

THEMA

Nach langem hin und her aus mangelnder Entscheidungsfreude meinerseits, steht es  nun endlich wirklich fest: MEIN MASTERTHEMA! Es folgt der THEMENUMRISSMASTER OF ARTS IN DESIGN, FIELD TRENDS: JUGENDKULTUR UND STATUS IM INTERNET.Was zeichnet Status unter Jugendlichen im Internet aus? Im Rahmen meiner Masterarbeit richte ich den Fokus auf internetaktive Jugendliche im Bereich Lifestyle, Mode und Design westlich orientierter Kulturkreise. Dabei werden vor allem folgende Themen behandelt: – Was verleiht Jugendlichen im Internet Status?– Materiell & Immateriell? – Vergleich: Was bedeutet Status heute und was war früher?– Wodurch zeichnet sich Jugendkultur im Internet aus?– Welche Strategien verfolgen Jugendliche im Internet? Daraus ergeben sich folgende Unterfragen aus Sicht eines Designers: – Welche Rolle spielt die visuelle Identitätsbildung im Web?– Welcher Bilder / Symbole / Farben wird sich bedient?– Wo sind die Parallelen / wie definiert sich die Szene optisch?– Welche Instrumente / Funktionen / Möglichkeiten bietet der „virtuelle Spielplatz“? Fragen aus soziologischer Sicht: – Was sind die Beweggründe?– Wollen diese Jugendlichen überhaupt Status erlangen?– Ist es noch das richtige / passende Wort?– Ist das Online-Verhalten von Jugendlichen …