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Meine Küche in Moabit: Chronik eines Langzeitprojektes

Das Leben ist ja so eine Sache in Transition. Nichts bleibt wie es ist und nichts ist und bleibt und der Mensch war einst ein Fluss. Das sind die einleitenden poetischen Worte für meine „Küchen-Chronik“ – der Rest kommt nüchtern. ;D Wie ja die Meisten von Euch wissen, ist mein größtes Hobby das Renovieren. Es war mir selber nicht so ganz klar, bis ich irgendwann auf mein Leben zurück blicken musste. Bis dato habe ich schon so einige Dreckslöcher in wohnliche Oasen umgewandelt. Einfach so. Trotz dass es sich um Mietobjekte handelt oder handelte. Ohne viel Geld das alles, aber mit viel Zeit. Nun habe ich Ruhe im Berliner Südwesten und sortiere alles. Alles, alles. Fotos auch. Und hier zeige ich Euch, wie aus einer kleinen ranzigen Küche (bzw. Wohnung) ein gemütlicher Zufluchtsort geworden ist. Bis auf wenige Ausnahmen habe ich alles in dieser Wohnung / an dieser Küche selber gemacht. Ich habe keine Hilfe angenommen und auch nicht beansprucht. Das war mein ganz persönliches und eigenes Ding. Manchmal bin ich abends von einem ganzen …

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…der jahresbeginn zieht sich irgendwie hin.bin immer noch nicht wirklich im studio angekommen. war viel unterwegs.habe wieder einen umzug hinter mir.(-> reinigt den geist, multipliziert aber nicht die zeit.)ich stehe früher auf als letztes jahr. dazwischen gemütliche stunden, vorbereitungen auf kommendes, notwendiges, treffen mit freunden und familie, bücher.

Blogpost

…Ein nächtlicher Blogpost der fehlenden Tagsüber-Blogposts wegen: An Renovationsarbeiten liebe ich am meisten das Kitten von Löchern und das Streichen des Fußbodens sowie der Fußleisten. Aber auch dem Deckenstreichen kann ich mittlerweile etwas abgewinnen. Ich streiche schnell und konzentriert. Ich liebe Streichklamotten. Über und über mit Farbflecken. Ich habe zum ersten Mal tapeziert. Mit der schönsten Tapete die ich finden konnte. Natürlich. Ich liebe die Transformation: die sichtbare Veränderung durch mein Zutun. Dabei muss ich immer wieder an den Satz denken, den jemand mal zu mir sagte. (Ich würde an einem Tag einfach eine Pyramide erbauen und abends nach Hause kommen und nichts davon erzählen.) Weil das begreift kein Mensch, was ich an einem Tag alles mache. Ich ja auch nicht. Und ich hasse, dass man aus der Ich-Perspektive das Wort ‚ich‘ so oft benutzen muss. „…diese maßlose Monotonie und die ermüdende Eindringlichkeit des Ich, die je nachdem hochstaplerische oder hypochondrische Wichtigtuerei, all das erscheint mir unerträglich. Doch nur, wenn ich selbst der Autor von Erinnerungen sein sollte.“ (wer? -) Zum Schluss renoviere ich mich …

warmwasser

…– heizung montiert– warmwasser installiert– fensterrahmen gekittet jetzt 100 liter tiefengrund. am liebsten 10 schichten … auch lernte ich heute meinen neuen nachbarn peter kennen. er hat eine wunderbare riesige werkstatt gleich nebenan, gefüllt mit brillantem chaos. danke für das optimistische klebebandstück :) …– heating installed– hot water installed– window frame cemented now 100 liters deep ground (liquid). at least 10 layers … also i met my new neighbour peter. he has an awesome huge workshop right nextdoor filled with brillant chaos. thank u for the piece of optimistic tape :)

yeah!

…schaut, was wir getan haben.innert 2 tagen. 2011.das härteste jahr meines lebens. soweit.aber irgendwie auch das beste. wir sehen uns im nächsten in der gerichtstraße.<3 …look what we have done.in 2 days. 2011.hardest year of my life. so far.but kind of best, too. see u next year in gerichtstrasse.<3