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Ferien in den Bergen: 1. Selektion

Juchu.
Es war mal wieder so still im Blog.

Weil ich mich viel auf dem Laufenden halte über was passiert in der Welt und in Berlin, weiß ich dann manchmal nicht mehr so genau, was mein Standpunkt zu alledem ist. Oft bin ich verloren in gemischten Gefühlen. Was hat mit mir zu tun und was nicht? Wer oder was verdient meine Zeit und Aufmerksamkeit?

Wandern ist eine gute Sache, um den Kopf klar zu bekommen.
Drum habe ich dies getan: im Wallis in der Schweiz.
(Oft ersehnt.)
Luxusurlaub könnte man meinen, aber ich habe einfach nur manchmal Glück.
Oder die Selbstprophezeiungen erfüllen sich mit Geduld…

Die Luft dort oben ist so klar und die Natur so vereinnahmend schön. Da ist es um so ernüchtender, wenn man nach Berlin nach Hause kommt und wieder muffige Stadtluft atmen, über Abfälle stolpern und mit niemals endenden Informationen hantieren muss. Außerdem warten hier diese fiesen To-Do Listen und weitere (eigentlich ganz gute) Vorsätze.

Weil ich Wandern für eine gute Sache halte – sowohl für Seele, als auch Geist, als auch Körper – mache ich Euch hiermit Lust darauf: mit einer kleinen Auswahl meiner iPhonefotos.

Valais, August 2015

Ankunft über den Pass ‚La Forclaz‘

Valais, August 2015

Erster Wandertag noch in Begleitung von Wolken

Valais, August 2015

Strukturen wie gemalt.

Valais, August 2015

Glückliche Kühe

Valais, August 2015

Ich mit Ausblick / klarer Sicht auf den ‚Lac de Moiry‘.

Valais, August 2015

Wohlverdientes ‚Croute au fromage‘.

Valais, August 2015

Das Beste daran, wenn man auf dem Gipfel steht: man vergisst sofort, wie verdammt anstrengend der Aufstieg war. Wahrlich verwunderlich. Und so schön.

Valais, August 2015

Dieses Foto entstand zum Sonnenuntergang / Mondaufgang und hatte eine noch etwa 3-stündige Mondscheinwanderung zur Folge. Das nächste mal wird gezeltet :)

Valais, August 2015Valais, August 2015Valais, August 2015Valais, August 2015Valais, August 2015Valais, August 2015

(Wandern funktioniert übrigens am Besten mit Menschen, die man/frau richtig gern hat. z.B. auch mit sich selbst.:)

7 Kommentare

  1. Pingback: Grand Hôtel Blinkblink | Blinkblink 2.0

  2. Was für schöne Bilder. Und das Wallis, das muss sich bitte auch für mich selbstprophezeien, weil ich schon lange auf die Spuren von Max Frisch wollte.

    Aber Anna, was ein wunderschöner, zum Einrahmen gemachter, letzter Satz. Der meine Sehnsucht nach einem Kaffee oder Abendessen mit Dir nochmals größer macht.

    Bis hoffentlich bitte ganz bald

  3. wow danke für das virtuelle Mitwandern und für einen Moment inne halten im einen Fuß vor den anderen setzen. Ich fühle mich leider auch noch ganz fremd zurück in der Stadt im Leben ohne Weitsicht :)

    • Liebe Susanne, verspätetes Danke für Deine guten Worte und bitte gerne! Ich hoffe die Stadt fühlt sich schon ein bißchen besser an. Man kann durch sie hindurchgehen :)

  4. Es sieht so, so, so schön und erholsam aus.
    Über die Selbstprophezeiungen die sich mit Geduld erfüllt – das ist die tollste Erfüllung die man so erleben kann … ich warte dann noch ein bisschen. :)
    Danke für die zauberhaften Eindrücke!

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